Kategorie-Archiv: Tools

Pushover: Einfach von überall Notifications versenden

Vor ein paar Tagen hat mich Jörg (meintechblog.de) auf den Dienst PushOver aufmerksam gemacht. Mittlerweile wurde der Dienst in so ziemlich jeden bekannten Online-Service integriert. Unter anderem auch in IFTTT. Hier sind alle möglichen Szenarien denkbar:

  • Benachrichtigen lassen, wenn sich der Paketstatus ändert
  • Infos wenn sich Aktienkurse unter/über einem bestimmten Level befinden
  • Neue Uploads auf Instagram
  • Notification wenn das Wetter besser wird
  • Wenn mein Backup auf dem NAS fertig ist

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Badge Poser: Jede Menge Badges für Packagist-Projekte

Falls Du dich schonmal gefragt hast, woher die ganzen Badges kommen, die andere so in Ihren GitHub-Repos pflegen: Badge Poser ist die Antwort. Mit diesem kleinen Tool kann man sich jede Menge Badges zu den eigenen Repos generieren. Voraussetzung: Das Ganze muss auf Packagist gelistet sein!

Badge Poser

Da ich diese Voraussetzung für so gut wie alle meine Repos erfülle, war es ein leichtes. Einfach auf Badge Poser suchen, in die Zwischenablage kopieren und fertig. Da man dann Markdown kopiert, ist eine Readme.md schnell angepasst. Bei mir sah das dann folgendermaßen aus:

BadgePoserErgebnis

Gut, TravisCI und CodeClimate hatte ich vorher schon drin. Jetzt ist es wenigstens schön bunt!

Viel Spaß beim Posen!

Mailcatcher unter OS X 10.11 (El Capitan) betreiben

Nach meinem (eigentlich problemlosen) Upgrade auf OS X 10.11 ging mein heiß geliebter Mailcatcher nicht mehr. Das Tool nutze ich, um in meiner lokalen Entwicklungsumgebung Mails abzufangen, damit diese während der Tests nicht an die Kunden verschickt werden. Außerdem kann ich mir so den Inhalt / das Design der Mail anschauen, ohne dass ich vorher irgendwelche Fake-Adressen anlegen muss. Das macht das Testen nur komplizierter.

Wie man das genau einrichtet, habe ich hier bereits beschrieben. Dort hatte ich ebenfalls geschrieben, dass man den Sendmail-Pfad (in der php.ini) wie folgt angeben muss:

Leider gilt das für El Capitan eben nicht mehr. Die Lösung ist relativ einfach, wenn man denn weiß wie es geht. Die Zeile einfach wie folgt abändern:

Fertig! Und schon werden die Testmails wieder brav aufgelistet.

Mein Onion Omega ist da! Erste Schritte

Vor einer gefühlten Ewigkeit habe ich mich am Kickstarter-Projekte zum Onion Omega beteiligt. Das kleine Stück Hardware steht unter dem Motto „stop trying to make something and make something“. Die Idee ist also, dass wirklich jeder Vollidiot damit eigene Hardwarelösungen entwickeln kann. Klar, das geht mit dem Raspberry auch. Aber wohl nicht so einfach (ich muss zugeben, dass ich das noch nie gemacht habe).

4.459 Unterstützer haben 267.851 $ beigetragen, um die Verwirklichung des Projekts zu ermöglichen.

Aber gerade weil ich sowas komischerweise noch nie gemacht habe, bin ich meiner Meinung nach ein gutes Beispiel und Vorbild dafür, was man so erreichen kann. Die Verpackung an sich ist schonmal sehr cool gemacht – ein paar Magneten halten ein paar kleine Schachteln mit den einzelnen Komponenten zusammen. Mit dabei ist ein kleines und ein größeres Dock. Selbst mit dem großen Dock ist der Onion kleiner als ein Raspberry. Gut, dafür auch eine Ecke langsamer. Weiterlesen…

AngularJS macht Lust auf mehr

Das Problem kennt jeder: Man hört von einer neuen Technologie oder einem neuen Framework, und möchte sich damit mal beschäftigen, macht es aber am Ende eigentlich nicht. Oder man macht es nur so Oberflächlich, dass man den Mehrwert für sich nicht so richtig erkennt. So ging es mir mit AngularJS. Es steht schon so lange auf meiner ToDo-Liste, dass Thema einmal genauer anzuschauen, aber erst vor kurzem habe ich mir wirklich Zeit dafür genommen.

Und was ist das Ergebnis? Ich ärgere mich, dass ich das nicht schon viel eher gemacht habe! Dabei habe ich mich schon häufig gefragt, wie manche Web-Apps gebaut wurden. Oder viel mehr: Wie behalten die Entwickler den Überblick in so riesigen UIs? Und ich glaube, dass ich für mich genau diese Antwort in AngularJS gefunden habe! Weiterlesen…

Ghostery – selbst entscheiden, was und wo getrackt wird

Vor ein paar Tagen bin ich über das Browser-PlugIn „Ghostery“ gestoßen. Mit diesem PlugIn kann man selbst entscheiden, ob und zu welchen Diensten im Netz die persönlichen Daten überhaupt weitergeleitet werden.

Besucht man beispielsweise dieses Blog, bekommt man folgende Tracker angezeigt:

Ghostery

Jetzt kann man diese einzelnen Dienste natürlich auch dauerhaft deaktivieren, indem man den jeweiligen Schalter einfach umlegt. Da man erst eine Seite besuchen muss, um einen Dienst zu blocken, dauert es natürlich etwas, bis die Liste wächst. Bei einigen Webseiten wundert man sich, wie schnell der Zähler in höhere zweistellige Bereiche klettert. Gerade in Webshops kann die Anzahl der genutzten Tracker, Conversion Pixel und anderen Netzwerken schnell Überhand nehmen.

So schaffe es giga.de zum Beispiel auf 20 Tracker, conrad.de auf 22 und ea.com sogar auf 44!

Natürlich kann man mit diesem PlugIn nicht nur Werbe-Tracker blocken, sondern z.B. auch die Social-PlugIns von Facebook. Diese sind ja oft umstritten, da man als eingeloggter Facebook-Nutzer im Netz eigentlich komplett verfolgbar ist (von Facebook). Schließlich haben mittlerweile nahezu alle Blogs und Magazine die entsprechenden Like-Buttons integriert. Und diese werten nun einmal immer von den Facebook-Servern geladen. Somit kann (und wird) Facebook von Euch ein genaues Profil erstellen. Was am Ende natürlich dafür genutzt wird, Euch passende Werbung zu Euren vorlieben anzuzeigen.

Ansonsten liest man in den Listen wirklich Namen, welche ich noch nie gehört habe – und ich dachte, ich hätte schon viele Tracker während meiner beruflichen Laufbahn als Webentwickler eingebunden. Falsch gedacht – die Liste ist scheinbar endlos.

Wer keine Lust hat zu warten bis man getrackt wurde und das ganze auf jeder einzelnen Webseite zu prüfen, kann auch einfach komplette Kategorien über die Einstellungen blocken. So sehen meine Einstellungen aktuell aus:

Ghostery-Settings

Wie man sieht, gibt es einiges zu blocken. Und wer weiß schon, ob das Plugin überhaupt alles erkennt was es da draußen so gibt. Größere Webseiten nutzen eventuell sogar noch eigene Tools.

Am Ende gibt einem das PlugIn aber einen guten Überblick darüber, was man tagtäglich für Daten von sich durch die Gegend schickt. Natürlich alles relativ anonymisiert, aber dennoch können sich die Betreiber irgendwann ein Bild von einem machen. Auch, wenn personenbezoge Daten wie z.B. der Name fehlen, könnte man daraus sicher viele Rückschlüsse ziehen.

Ich mache mir darum nicht besonders viele Gedanken. Am Ende wird mir maximal ein Netz mehr interessanten Inhalten geboten, welche in meine Interessengebiete und in mein Einkaufsverhalten fallen – dem muss man sich einfach nur bewusst werden. Ein wirklicher Schaden entsteht einem persönlich dadurch höchstwahrscheinlich nicht.

Meine Top 10 Apps für Mac OS X

Schon lange wollte ich Euch wissen lassen, welche Apps ich unter Mac OS X im Entwicklungsalltag am meisten benutze – ich hoffe, ich kann damit dem ein oder anderen noch einen kleinen Tipp geben und das Leben ein kleines Stück einfacher machen!

  • CodeBoxSnippet Manager – Bereits in diesem Beitrag habe ich bereits über die Vorzüge von CodeBox berichtet. Super einfach um Snippets, welche man immer wieder benötigt zu taggen und zu speichern. Über eine praktische Suche und einem PlugIn kann man mit einem Shortcut die einzelnen Snippets direkt überall einfügen.
  • DashDokumentationstool – Nicht zum selbst dokumentieren, sondern um Funktionen von Sprachen oder Tools nachzuschlagen. Kann so gut wie jede Programmiersprache und man kann sich die genutzten Sprachen ganz einfach zusammenklicken. Besser und schneller, als jede Mal eine Google-Suche anzustoßen. Außerdem hat man alles an einer Stelle.
  • Sequel ProSQL Client – Ein super Client für mySQL. Ich persönlich bin mit phpMyAdmin nie warm geworden. Alles ist anstrengend, kompliziert und dauert ewig. Mit dem Tool machen Datenbanken wieder spaß! Wirklich super gemacht und man kann alle Verbindungen in den Favoriten hinterlegen, in Ordner sortieren und ist so mit nur einem Klick auf dem Kundensystem. Genial: Zugriffe auf mySQL kann man auch über SSH tunneln. Dies ist häufig notwendig, da die mySQL-Ports aus Sicherheitsgründen häufig von außen nicht angesprochen werden können.
  • FlyCutClipboard Manager – Wer kennt es nicht? Man kopiert etwas, navigiert, braucht noch etwas anderes, kopiert dies und dann wieder von vorne los. Mac OS X fehlt einfach ein Clipboard-Manager. Diese Funktion reicht FlyCut nach. Man kann mit einer beliebigen Tastenkombination zwischen den zuletzt kopierten Inhalten navigieren und diese dann komfortabel einfügen. Spart jede Menge Zeit und doppelte Wege.
  • DropzoneDrag and Drop überall – Mal eben ein Foto hochladen und den Link verschicken? Ein paar Dateien zippen und dann per Mail versenden? Daten zum Google Drive hinzufügen? Das alles und viele weitere Szenarien bietet Dropzone. Hier kann man verschiedene Ziele verwalten und dann einfach Dateien dort hin werfen. Ich habe zum Beispiel eine Aktion, welche die Dateien auf meinen FTP-Server lädt und dann direkt in meine Zwischenablage kopiert. Denkbar sind aber sehr viele Ziele.
  • MacDownMarkdown Editor – Super praktisch um Markdown-Dokumente zu erstellen und zu exportieren. Ich habe hier berichtet.
  • ScreenFlowScreen-Capture Software – Die Beste Lösung um auf dem Mac professionelle Screen-Casts zu erstellen. Für mich sogar sehr viel stärker als beispielsweise Camtasia.
  • ReederFeed-Reader – Seitdem der Google-Reader nicht mehr verfügbar ist, nutze ich Feedly. Da ich nicht immer die Webseite besuchen möchte, nutze ich diese praktische App um zu Lesen, neue Feeds hinzuzufügen oder meine Bookmarks zu verwalten. Integriert sich perfekt und man sieht die Webseite nicht mehr so schnell wieder. Ich kann gar nicht mehr ohne!
  • AirParrotAirPlay Client – Ursprünglich aus der Not heraus installiert, dass die alten Macs keine Bildschirmübertragung per AirPlay unterstützten. Trotz neuem MacBook mit entsprechendem Support habe ich die App aber doch sehr häufig im Einsatz, da man hier einzelne Bereiche oder einzelne Anwendungen übertragen kann. Außerdem bietet es etliche Einstellmöglichkeiten zur Skalierung der übertragenen Bildschirminformationen.
  • TelephoneVoIP-Client – Sowohl im Büro, als auch zu Hause über die FritzBox nutze ich diese praktische App um kein Hörer mehr in die Hand nehmen zu müssen. Welche Vorteile das Ganze bietet, muss ich nicht erklären denke ich. Die App ist außerdem kostenlos und OpenSource – mit- oder weiterentwickeln ist also kein Problem!

Weitere Tipps? Dann ab in die Kommentare damit! Ich lerne auch gerne neue Tools kennen! Genauso möchte ich mich bei Tobi und Dominic bedanken, die mir beide einige Tools empfohlen haben, welche mein Leben ein Stück einfacher machen und nun ebenfalls in der Liste stehen!