Kategorie-Archiv: Persönliches

Das Jahr 2017

Wie schon 2012, 2013, 2014, 2015 und auch 2016 möchte ich natürlich auch dieses Mal wieder mein Jahr kurz und knackig zusammenfassen. Dabei verschiebt sich aber der Fokus nun etwas. Was genau damit gemeint ist, merkst Du schon, wenn Du die anderen Beiträge vergleichst.

Beginnen wir also wie immer mit ein paar Zahlen:

  • Beiträge: 369 (+23)
  • Klicks: 77.400 (-33%)
  • Besucher: 49.800 (-30%)

Wie man sieht, wird es hier immer dünner. Warum? Erzähle ich gerne.

  • Endlich Selbstständig! Nach 5 Jahren als Softwareentwickler in einer Agentur habe ich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Seit 01.11.17 bin ich also nun für mich selbst verantwortlich. Mehr dazu im nächsten Punkt.
  • DIY-Smart-Home ist jetzt mein Business geworden. Ich habe alles andere abgebrochen und setze nun auf diese Karte. Daher ist dieser Blog auch ein wenig eingeschlafen und es kommen wesentlich weniger Beiträge als früher.
  • In diesem Jahr sind gut 5.000 Abonnenten auf YouTube dazu gekommen. Das sind 80% aller Abonnenten. Fast 1.000 davon sogar nur im November.
  • Das liegt aber auch daran, dass ich im November über 20 neue Videos hochgeladen habe. Also Content ist wirklich King. Oder eher Mehrwert. Ich bin super happy mit der Entwicklung und dem Feedback aus der Community.
  • Ich war im Jahr 2017 komplett mit dabei, als Ben Schneider seiner Insidergruppe beigebracht hat, wie man einen eigenen Blog aufbaut und monetarisiert. Für mich war es natürlich sehr sehr viel Wiederholung und das meiste wusste ich schon. Allerdings lernt man immer wieder kleine Tricks dazu und 2018 starten wir mit Online-Marketing richtig durch. Da ist für mich sicher auch viel Wiederholung dabei, aber da ich noch mehr digitale Produkte erstellen werde, brauche ich das Know-How auf jeden Fall. An die Hand genommen zu werden schadet auf jeden Fall nicht.
  • Das Thema Persönlichkeitsentwicklung und Unternehmertum begeistert mich weiterhin. Ich lese viele Bücher und war dieses Jahr auf der Vertriebsoffensive von Dirk Kreuter in Dortmund. Ein tolles Event, über welches ich bereits hier berichtet hatte.
  • Als Magento-Freelancer bin ich weiterhin nebenbei tätig – kontaktiert mich gerne bei Fragen und kleineren Projekten. Allerdings nehme ich nur Projekte an, welche ich auch wirklich schaffen kann. Ich habe Anfragen für große und sehr komplexe Shops bekommen, welche mich sicher ein halbes Jahr beschäftigen würden. Diese kann ich natürlich nicht alleine umsetzen.
  • Unser Kochblog (elegant-kochen.de) ist jetzt auf 4K umgestiegen. Gefilmt wird jetzt mit einer GH5. Wirklich unglaublich was diese Kamera liefert. Natürlich fordert dies auch mein MacBook wirklich heraus. Weiterhin erscheint jede Woche ein neues Video. 2018 starten wir gemeinsam aber noch einmal richtig durch. Auch dort wurden gegen Ende des Jahres die 5.000 Abonnenten durchbrochen.
  • Nadine war mit elegant-kochen bereits 2x im Radio, in den Lokalzeitungen, es wurde in der Zeitung „für Sie“ berichtet und sie durfte auf der Landesgartenschau einen kompletten Tag in einer Showküche kochen. Also in dieser Richtung ebenfalls ein sehr erfolgreiches Jahr. So ist auch der Bereich „Presse“ auf der Webseite entstanden.

Die Webseiten selbst haben sich in diesem Jahr optisch fast gar nicht verändert. Nur Kleinigkeiten wurden angepasst. Aber mittlerweile sind diese meiner Meinung nach auch alle zusammen auf einem relativ hohen Level, sodass ich gar nicht mehr das Bedürfnis habe, diese oft anzufassen. Zumindest nicht mit so großen Schritten wie in den letzten Jahren. Es gibt eher viele kleine Optimierungen.

Technik

  • Ich habe einen eigenen Root-Server gebucht, auf welchen fast alle meiner Seiten schon umgezogen sind. Diese hier gehört übrigens noch nicht dazu.
  • Dieser ist natürlich mit Docker ausgestattet und alle Webseiten laufen in einzelnen Docker-Containern.
  • Wie schon erwähnt bin ich von der Fotografie auf die Videografie umgestiegen. Hier setze ich auf eine GH5 und filme fast alles in 4K. Die Datenmengen sind natürlich enorm. Wenige Minuten sind schnell mehrere GB groß.
  • Weiterhin wurde unser Unitymedia-Anschluss ein wenig „verschnellert“. Jetzt gibt es 400MBit down und 20MBit up.
  • Ich bin von CleverReach zu KlickTipp umgezogen und probiere im E-Mail-Marketing mehr zu lernen und auch per Mail super viel Mehrwert für meine Abonnenten zu liefern.
  • 2017 habe ich dann auch meine ersten Google- und Facebook-Anzeigen geschaltet. Die meisten Umsätze generiere ich aber ganz ohne Werbung auf diesen Plattformen.

Bestimmt ist noch viel mehr passiert. Eigentlich möchte ich immer über das Jahr dokumentieren, vergesse es dann aber wieder. Ich bin jedenfalls sehr stolz auf die Entwicklung der einzelnen Seiten und dass ich 2018 so richtig durchstarten kann. Ich weiß nicht, wann ich mal so viel gelernt habe wie in diesem Jahr. Ich hoffe, dass das so weitergeht. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich das alles so machen kann.

Spotify – Statistiken des Jahres 2017

Komisch, im letzten Jahr habe ich dazu gar keinen Beitrag geschrieben. Ich glaube, da gab es das Feature des Jahresrückblickes gar nicht. Oder ich habe es zumindest nicht gefunden oder gesucht. Weiß ich nicht mehr. In den Jahren 2013, 2014 und 2015 habe ich jedenfalls einen Beitrag dazu geschrieben.

Die Seite für 2017 nennt sich: 2017wrapped.com

Einfach mit Spotify verbinden, und die aktuellen Statistiken abrufen. Bei mir sieht das Ganze wie folgt aus:

  • 13.201 Minuten gehört – das ist ein Rekordtief. So wenig habe ich, seit ich meinen Account habe, noch nie gehört.
  • 2.183 verschiedene Songs angehört
  • von 1.262 Interpreten
  • in 23 Genres

Irgendwie ein ganz schön bunter Mix. Insgesamt habe ich wirklich viele verschiedene Playlists gehört, anstatt einzelne Alben. Das habe ich in den letzten Jahren anders gemacht auf jeden Fall.

Meine Top 10 erschrecken mich dann doch etwas. Da ich aber so viele verschiedene Musik gehört habe, muss man ein Lied wohl nur 2-3 Mal hören um es in die Top 10 bei mir zu bringen. Einen wirklichen Ohrwurm gab es bei mir jedenfalls nicht. Platz 1 kann ich mir z.B. überhaupt nicht erklären.

Mit den anderen Songs kann ich aber ganz gut leben. Open Your Eyes 2017 habe ich auf keinen Fall öfter als 5x gehört. Also: Diese Liste ist dieses Jahr wirklich nicht aussagekräftig.

Dafür habe ich auch nur 327 Songs übersprungen. Das ist wirklich nicht viel. Also nichtmal einer am Tag.

2018 möchte ich auf jeden Fall auf das alte Level von gut 55.000 Minuten im Jahr zurück kommen.

Wie ich online $3.500 in 96 Stunden verdient habe

So könnte zumindest der Titel von irgend einem Internetmaketer oder selbsternannten Online Marketing Experten heißen, welcher wieder seinen aktuellen Geheimtip verkaufen möchte. In meinem Fall stimmt der Titel zwar, aber es nicht die ganze Wahrheit und etwas schöngerechnet.

Damit es dazu gekommen ist, habe ich

  • mich zwei Jahre lang in ein Thema eingearbeitet
  • über ein Jahr lang kostenlose Inhalte auf YouTube produziert – insgesamt 8,5 Stunden!
  • eine Community aufgebaut
  • mühsam Newsletter-Abonnenten eingesammelt
  • stundenlang nach der Arbeit vor dem Rechner gesessen und Videos erstellt
  • lange an neuen Ideen gefeilt und komplizierte Inhalte mühsam aufbereitet
  • vieles erst monatelang getestet bevor es in ein Video gekommen ist
  • etliche Kommentare geschrieben, Mails beantwortet und Facebook-Posts erstellt
  • bis dato jeden Cent aus dem Blog wieder in neues Equipment gesteckt
  • etliche Video-Trainings geschaut
  • viele Stunden in Blog-Programmierung, Design und SEO investiert
  • mehrere Gastbeiträge geschrieben

Wenn man das alles zusammenrechnet, ist es ein ziemlich mieser Stundensatz – sicherlich weit unter 10€/Stunde. Versteht mich nicht falsch – es hat mir extrem viel Spaß gemacht, ist mein Hobby und fühlt sich absolut nicht wie Arbeit an, aber so einfach wie es in manchen Kursen kommuniziert wird ist es dann doch nicht.

Als Freelancer hätte ich in der gleichen Zeit sicher ein vielfaches verdienen können, aber das hätte mir dann eben nicht so viel Spaß gebracht und würde sich ganz anders anfühlen!

Natürlich ist es für mich erst den Anfang und es fühlt sich unglaublich gut an, wenn so viel Vorarbeit dann endlich Früchte trägt! Ich bin extrem dankbar für jeden da draußen, der meine Arbeit würdigt und mit einem Kauf des Kurses honoriert.

Konkret weiß ich nicht einmal, was mit dem Geld alles passieren wird. Wahrscheinlich fließt auch davon ein großer Teil wieder in neues Equipment. Zumindest habe ich mir ja gerade erst ein neues MacBook Pro gekauft, welches damit zumindest schonmal refinanziert ist.

Außerdem gehört der komplette Erlös nichteinmal mir – für eine größere Reichweite habe ich noch Partner ins Boot geholt, welche natürlich auch entlohnt werden wollen. Und das Finanzamt wird seinen Anteil auch noch bekommen.

In diesem Sinne: Lasst Euch nicht bleden – es gibt keine Abkürzungen, auch im Internet muss man sein Geld mit (harter) Arbeit verdienen. Es fühlt sich eventuell nur nicht ganz so nach Arbeit an! Immerhin skaliert alles ein wenig schöner als ein 1:1 Tausch von Zeit gegen Geld.

Die Udemy Sommerspiele – mein erster Udemy-Kurs – verspätet…

Dieser Beitrag sollte eigentlich schon 2016 erscheinen – denn da waren auch die Sommerspiele. Mehr Infos ganz unten.

Vor einigen Wochen hatte Peer Wandiger von Selbstständig im Netz gepostet, dass er an den Udemy Sommerspielen teilnimmt. Ich für meinen Teil bin schon sehr lange auf Udemy angemeldet und habe bestimmt schon 10-12 Kurs gekauft – fühle mich also auf der Plattform wirklich wohl und finde das Konzept klasse!

Hausautomatisierung mit FHEM – kostengünstig und erweiterbar

Ich mag solche Aktionen ja – daher war ich damals auch bei der Nischenseitenchallenge dabei.

Bei den Sommerspielen geht es darum, an bestimmten Tagen definierte Ziele erreicht zu haben, diese sehen wie folgt aus:

Aufgaben

  • Startschuss – Montag, 16. Mai 2016
  • Grundlagen – Dienstag, 17. Mai 2016
  • Testvideo – Montag, 23. Mai 2016
  • Lehrplan & Struktur – Freitag, 27. Mai 2016
  • Ressourcen – Mittwoch, 1. Juni 2016
  • Präsentation – Mittwoch, 8. Juni 2016
  • Quizze & Aktivitäten – Mittwoch, 15. Juni 2016
  • Einreichung zur Qualitätsprüfung – Montag, 20. Juni 2016 (Empfohlen)
  • Ziellinie (Veröffentlichung) – Montag, 27. Juni 2016

Für jede erledigte Aufgabe gibt es unterschiedlich viele Punkte. Weiterlesen…

Statusbericht zu haus-automatisierung.com

Vor einiger Zeit (Ende 2014) habe ich das Smart Home Portal haus-automatisierung.com gestartet. Dann lag es lange brach – irgendwie wusste ich nicht so richtig was ich damit machen soll. Also klar, das Thema ist groß. Aber schon fast zu groß, um alles abzudecken. News-Portale in dem Bereich gibt es ja auch schon ohne Ende. Also musste ich mich irgendwie abheben.

Und da kam mir die Idee, eine Tutorial-Reihe für FHEM zu starten. Diese Videos habe ich dann auf YouTube veröffentlicht und die Blog-Beiträge dazu auf haus-automatisierung.com veröffentlicht. Die Zuschauer der Videos werden so praktisch „genötigt“ auf das Blog zu gehen, weil man sonst alle Befehle etc. umständlich per Hand aus den Videos abtippen müsste. Auf jeden Fall praktisch! Weiterlesen…

Wird GitHub das neue Xing?

Dass man als Mensch in der IT beinahe täglich neue Jobangebote über Xing bekommt ist ja schon fast normal. Daran habe ich mich mittlerweile schon gewöhnt. Und wenn ich auch oft sehr spät zurückschreibe, bleibe ich niemandem eine Antwort schuldig. Ich finde das ist eine Sache von Respekt und Fairness. Wenn sich schon jemand die Mühe macht und einem eine Nachricht schreibt, dann antworte ich auch gerne. Dass man dabei meistens direkt ablehnt liegt in der Natur der Sache – ansonsten würde man bestimmt wöchentlich den Arbeitgeber wechseln.

Allerdings kommt es bei mir nun häufiger in der Vergangenheit vor, dass mich Firmen und Personalagenturen wegen meiner Open-Source-Lösungen auf GitHub kontaktieren. Klar, meistens sind es eher kleine Start-Ups und häufig auch Unternehmen aus dem europäischen Ausland, aber scheinbar schauen sich immer mehr Firmen dort nach Mitarbeitern um. Ich denke, dass es sich mit Stackoverflow nicht anders verhalten wird, aber da bin ich längst nicht so aktiv

Außerdem bekommt man auf GitHub direkt Arbeitsproben zu Gesicht und kann sich direkt ein Bild davon machen, ob der Mensch hinter dem Account auch ordentlich und strukturiert arbeitet. Guten Code von schlechtem zu unterscheiden fällt jemandem mit etwas Berufserfahrung nicht schwer.

Ich persönliche mache es unterbewusst ja auch so – wenn ich jemanden zufällig auf GitHub finde, dessen Projekt mir weiterhilft, folge ich automatisch danach auch auf Twitter oder anderen Kanälen. Und genau das ist auch der Vorteil gegenüber Xing. Man kann eben direkt filtern, ob die Code-Qualität stimmt – auf Xing sieht man nur eine Foto und eine Reihe von Skills, welche derjenige angeblich beherrscht. Ob das wirklich so ist, findet man erst nach einem persönlichen Gespräch oder im schlimmsten Fall nach der Anstellung heraus.

Insgesamt gefällt mir das Vorgehen sehr gut und ich freue mich immer über Nachrichten auf diesem Wege. So lohnt es sich auch, mehr in Open-Source-Projekte zu investieren! Beliebte Projekte fallen steigern die Chancen, bei dem Unternehmen der Träume anzufangen eventuell sogar.

Ich möchte dieses Jahr mehr lesen!

Wer mich kennt, sieht mich selten mit einem Buch in der Hand. Sehr selten! Ich bin einfach der Meinung, dass man die meisten Informationen auch aus dem Netz bekommt, während man etwas lernt. Also immer Schritt für Schritt weiter gehen und einzelne Probleme mit Hilfe von Google lösen. Klappt soweit auch ganz gut – erst vor ein paar Tagen habe ich so die ersten Schritte mit eigenen Ruby-PlugIns unter Jekyll gemeistert.

Nun gibt es aber Themen, welche man gerne im ganzen betrachten möchte – gerade in Bereichen wie der Persönlichkeitsentwicklung und Entrepreneurship. Und genau da möchte ich mich etwas mehr einlesen und dieses Jahr einige Bücher schaffen. Welche das sind, bleibe ich Euch hier natürlich nicht schuldig. Wie gut die Bücher sind? Keine Ahnung! Aber ich habe bisher nur gutes gehört und die meisten sind Amazon-Bestseller – was soll also schief gehen?

Seht diesen Beitrag also eher als Druckmittel für mich selbst, dass ich mindestens diese paar Bücher dieses Jahr auch lesen werde. Sollte ja locker zu schaffen sein.

Und wenn Du einen weiteren Tipp für mich hast, welches Buch ich unbedingt noch lesen sollte: Her damit! Ich freue mich über jeden Kommentar!