Kategorie-Archiv: Development

Fail2Ban und Zugriff auf Docker-Container

Ich hatte heute das Problem, dass Fail2Ban (läuft auf dem Host) zwar munter Regeln in den iptables angelegt hat, aber die Regel keine Wirkung auf alle weitergeleiteten Ports der Docker-Container hatte.

Die Lösung dafür ist relativ einfach – man darf die Regeln nur nicht als INPUT definieren, sondern muss diese für Forward definieren. Damit Ihr ein etwas leichteres Leben habt, habe ich eine neue Action geschrieben, welche ganz einfach angewendet werden kann:

Für alle Jails, welche für Docker-Container gelten, verwende ich als „banaction“ nur eben diese. Funktioniert bisher einwandfrei!

Magento2 Entwicklungsumgebung einrichten – PhpStorm + MAMP

So langsam kommt Magento 2 ja an den Start – auch wir haben mittlerweile den ersten Magento 2 Shop online und so kommt es natürlich, dass immer mehr und mehr Entwickler in den Prozess einbezogen werden und von anderen Entwicklern lernen. Jetzt ist es natürlich so, dass wir ganz am Anfang stehen und genau jetzt noch die Chance haben, von Anfang an alles richtig zu machen. Das ist natürlich nicht so einfach, aber besser jetzt, als am Ende wieder alle abzuholen.

Die Problematik ist, auf allen Systemen den gleichen Stand des Projektes herzustellen. Alle sollen mit dem gleichen Workflow, den gleichen Tools und mit dem gleichen Code-Style arbeiten. Im Idealfall laufen bei jedem Commit dann noch Tools wie phpcs, phpmd oder jshint über den Code und finden „Fehler“ der Entwickler bevor der Stand total kaputt geht und wieder jeder in seinem eigenen Code-Style programmiert. Ich mag das z.B. überhaupt nicht aber Magento liefert einiges schon von Anfang an mit – man muss es nur nutzen! Weiterlesen…

PEAR unter AMPPS installieren (Mac OS X)

Um PEAR für AMPPS zum Laufen zu bringen, muss man als erstes in das entsprechende PHP-Verzeichnis wechseln. Diesen Vorgang muss man je PHP-Version wiederholen, für welche man PEAR gerne nutzen möchte. In meinem Beispiel tue ich dies für Version 5.6.

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Magento2 Composer Update: Failed to enable crypto

Wie mittlerweile bekannt sein sollte, entwickle ich Magento2 ebenfalls auf einem Mac unter MAMP (3.5) mit PHP 5.6 und PHP 7. Das lief auch alles wunderbar, bis Magento auf ihrer eigenen Repo-Source (https://repo.magento.com/) sich dazu entschlossen hat, TLS 1.0 nicht mehr zu unterstützen. Somit kann man nun mit einem älteren PHP nicht mehr auf die Systeme zugreifen, da keine Verbindung aufgebaut werden kann.

Testen kann man dies wie folgt:

Dass das nicht erfüllt werden kann, sieht man in er phpInfo hier:

  • SERVER_SOFTWARE Apache/2.2.29 (Unix) mod_wsgi/3.5 Python/2.7.10 PHP/5.6.10 mod_ssl/2.2.29 OpenSSL/0.9.8zh DAV/2 mod_fastcgi/2.4.6 mod_perl/2.0.9 Perl/v5.22.0
  • Registered Stream Socket Transports tcp, udp, unix, udg, ssl, sslv3, sslv2, tls, tlsv1.0

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WordPress to Jekyll – Migration und Fallstricke

Schon vor einiger Zeit hat Tobi gemeint, dass es doch eine ganz coole Idee wäre, das Blog webguys.de unter GitHub zu pflegen und so anderen zu erlauben, neue Blog-Beiträge per Pull-Request zu erstellen. Richtig Entwickler-Like eben. Wer seine Präsentation schon im git hat, der sollte auch seine komplette Website in einem Repo verwalten. Oder?

Nachdem ich dann vor einiger Zeit meinen Beitrag zu GitHub Pages geschrieben habe, hatte ich mich etwas näher mit Jekyll auseinander gesetzt. Dabei ist mir aufgefallen, dass genau hier wahrscheinlich die Lösung für die Idee von Tobi liegt. In diesem Beitrag möchte ich daher einmal Dokumentieren, wie gut oder schlecht das Ganze klappt. Und ob am Ende überhaupt etwas brauchbares heraus kommt. Scheinbar ist die Technologie auf dem aufsteigenden Ast – immerhin setzt Magento 2 mit der Dokumentation ebenfalls auf Jekyll. Auch hier kann man jede einzelne Seite mit einem Fork / Pull-Request bearbeiten.

Leider hat Tobi aber momentan nicht so die Lust sich in Jekyll einzuarbeiten und ist von der Technologie noch nicht so überzeugt – daher muss ich das wohl mit meinem Hausautomatisierungsportal machen. Auch nicht schlimm! Ist auch erstmal kleiner. Außerdem hat die Seite noch nicht so viele Kommentare… Die müsste man nämlich extern auslagern (z.B. zu Disqus).

Die Schwierigkeit besteht sicher darin, alles mit der gleichen Linkstruktur zu übernehmen um keine Einbußen bei Google zu haben. Ich bin gespannt – starten wir!

Grundgerüst

Im ersten Schritt habe ich einfach „View Page Source“ aufgerufen und alles in ein entsprechendes Template kopiert. Das ist natürlich auch DIE Chance, das Ganze HTML-Zeug gleich einmal aufzuräumen! Dabei fällt einem sicher das ein oder andere Verbesserungspotenzial auf! Die wenigen Bilder auf der Seite lade ich erst einmal herunter und übernehme soviel wie nur geht. Am Ende darf nirgendwo mehr die Domain auftauchen – gar nicht so einfach und erstmal eine Menge Arbeit! Puh…

Oder doch ganz anders… Also habe ich mir nach den ersten Schritten ein Bootstrap 3 Template gekauft und baue nun da drauf auf. Fühlt sich auch sauberer an und mit einem neuen Design geht auch gleich alles viel einfacher von der Hand (Soviel zur Theorie…). Das neue Theme habe ich dann erst einmal in seine Bestandteile zerlegt und ein erstes Layout mit den entsprechenden Includes zusammengeschustert.

Jekyll-Includes

So muss man nicht alles doppelt schreiben und kann die einzelnen Bestandteile immer wieder verwenden. Gerade der Header mit Logo, Navigation, etc. und der Footer sehen schließlich auf allen Seiten gleich aus. So hat man verschiedene Bausteine und kann diese zentral bearbeiten. Änderungen über die komplette Seite sind dabei also nach wie vor sehr einfach. Die Zeit, die man hier investiert, spart man am Ende auf jeden Fall. Eine saubere Struktur macht einem das Leben schonmal viel einfacher! Und gerade in Software-Projekten lege ich sehr viel Wert auf Ordnung, Wiederverwendbarkeit und Struktur.

Mit den Includes ist es mir dann relativ leicht gefallen, die folgenden Layouts zu erstellen. Ein Layout ist dabei die „fertige“ Seite, welche mit Daten gefüttert wird. Welches Layout genutzt werden soll, legt man im Kopf der einzelnen Seiten später fest.

Jekyll-Layouts

Dennoch müssen die alten Links ja weiter bestehen bleiben. Daher erstmal die ganzen Daten aus WordPress importieren. Weiterlesen…

Google Analytics API – Aktuelle Besucherzahlen auf dem Raspberry PI

Heute hat mich Jörg von meintechblog.de gefragt, wie er denn am besten einige Daten über die Google Analytics API abrufen könnte. Gewünscht sind

  • aktuelle Besucherzahl (live)
  • Seitenzugriffe des aktuellen und des letzten Monats

Dem nehme ich mich doch gerne an und mache direkt einmal einen Blog-Post daraus.

Grundlage für den Zugriff auf eine GA-Property per API ist ein sogenannter Service-Account. Dieser bekommt dann Zugriff auf die einzelnen Properties und kann von dort dann auch Daten über die API abrufen. Klingt erstmal einfach, oder? Weiterlesen…

WordPress: Beiträge als PDF-Download bereitstellen

Meine Freundin hat mich schon sehr oft nach einer Lösung gefragt, mit welcher man die Rezepte auf Ihrem Blog elegant-kochen.de als PDF herunterladen könnte. Das können ja schließlich alle Rezept-Seiten im Netz, nicht wahr? Heute bin ich durch puren Zufall auf den Dienst printfriendly gestoßen. Den Nutzen habe ich für mich noch nicht so richtig entdeckt. Fühlt sich ein wenig so an, als ob man dort die URL zu Seiten einfügen kann, welche nicht in der Lage sind eine print.css auszuliefern.

Hier wird also versucht, mit etwas Magie die gedruckten Informationen auf das Wesentliche zu beschränken. Das funktionierte bei einem Test mit den Links von Nadines Blog nur so mittelgut. Die Seite hat zwar erkannt, wo der Content anfängt, aber nicht genau wo er endet. Also wurden die Related-Posts mit angehängt. Sah nicht so schön aus.

Aber, wie es der Zufall will, gibt es ein WordPress-PlugIn für PrintFriendly. Damit kann man automatisch unter jeden Beitrag einen Button rendern lassen, welcher die Seite öffnet. Und dann funktioniert es lustigerweise auch mit der Erkennung des Beitragsendes perfekt. Wie der Button aussehen soll kann man frei gestalten, und sogar ein eigenes Logo hochladen.

Das beste ist aber eigentlich, dass man einstellen kann, dass sich alles in einer Lightbox öffnet! Das heißt, dass es sich für den Benutzer nichtmal so anfühlt, als würde er die Seite verlassen. Das ist natürlich top! Hier mal ein Screenshot vom Ergebnis:

PrintFriendly-Lightbox

Welche Buttons oben zur Verfügung stehen kann man frei entscheiden. Aber warum sollte man den User hier irgendwie bremsen. Egal was passiert, das Teilen kann ja nur positiv sein.

Nachteil: In der kostenfreien Variante wird unten ein Support-Button eingeblendet und wenn man ein PDF druckt, wird automatisch Werbung eingeblendet. Das ist natürlich extrem hässlich! Die Pro-Version kostet $6 im Monat oder $60 im Jahr. Das möchte ich aber nicht zahlen, bevor ich nicht weiß ob die Funktion bei den Besuchern gut ankommt. Aber natürlich möchte ich auch keine Affiliate-Werbung für andere hosten.

Also: Erstmal wird getestet, und wenn es gut ankommt, muss ich Geld ausgeben oder mich nach einer Alternative umschauen. Die Lösung gefällt mir an sich jedenfalls schon echt gut!