Jahresarchive: 2015

iPhone: SIM-Karte nach Akkuwechsel nicht erkannt

Nachdem ich nun schon bei 4 iPhones den Akku gewechselt hatte, gab es heute das erste Mal Probleme. Diese machten sich dadurch bemerkbar, dass nach dem Wechsel des Akkus die SIM-Karte nich mehr erkannt wurde. Beim Netzbetreiber stand auch nur ständig „Suchen …“. Man musste weder eine PIN eingeben, noch konnte man etwas anderes machen mit dem Mobilfunknetz machen. Alles andere funktionierte!

Die positive Nachricht: Ihr habt beim Wechsel des Akkus nichts falsch oder kaputt gemacht!

Lösung

Durch die Trennung vom Strom/Akku hat das iPhone die Uhrzeit und das Datum vergessen! Also war der 01.01.1970. Das verursacht scheinbar Probleme bei der SIM-Nutzung. Also einfach das Datum per Hand einstellen (normalerweise wird die Uhrzeit über sog. Zeitserver im Internet eingestellt). Heißt: Das Problem lässt sich auch lösen, wenn man dem Gerät einen Zugang zu solch einem Server gibt. Da das Mobilfunknetz ja in der Situation nicht funktioniert, verbindet man sich am besten mit dem nächstgelegenen WLAN. Dann wird die Zeit wieder automatisch eingestellt und die Probleme sollten verschwinden.

Kurz danach sind die Probleme auch schon verschwunden. Entfernt man nun die SIM, meckert das iPhone auch wieder, dass keine Karte eingelegt ist. Steckt man sie erneut rein, wird man nach der PIN gefragt und alles funktioniert wieder wie gewohnt.

Kleines Problem, große Wirkung.

Das Jahr 2015

Wer hätte gedacht, dass das Jahr so schnell zu Ende geht? Gefühlt war gerade noch Sommer und nun ist schon wieder 2016. Natürlich fasse ich gerne zusammen, was 2015 für mich so passiert ist. Das habe ich 2012, 2013 und 2014 auch schon getan.

Beginnen wir also wie immer mit ein paar Zahlen:

  • Beiträge: 317 (+38)
  • Klicks: 157.459 (+40%)
  • Besucher: 96.736 (+56%)

Analytics 2015

Wie man sieht, konntet ihr über nahezu alle Monate die Vorjahreszahlen einstellen. Nur zum Ende hin wurde etwas geschwächelt – aber das bekommen wir nächstes Jahr schon wieder hin!

Fangen wir mit dem Positiven an – was habe ich dieses Jahr denn so getrieben?

  • Ich habe mich in AngularJS eingearbeitet und eine erste App gebaut. Noch nicht fertig, aber ein guter Anfang.
  • Gemeinsam mit meiner Freundin haben wir ein Kochblog mit YouTube-Kanal hochgezogen. Ein tolles Projekt, welches aber auch viel Zeit in Anspruch nimmt. Macht aber unglaublich viel Spaß! Am Ende sind wir bei gut 800 Abonnenten stehen geblieben und es werden täglich mehr.
  • Dadurch bin ich auch viel besser im Video-Schnitt geworden. Und natürlich auch im Filmen.
  • Ich habe Jekyll kennengelernt und etwas damit experimentiert
  • NodeJS ist nun für mich nun mehr als nur ein Wort. Aber in der Praxis ist es bei mir noch nicht angekommen.
  • Viele Udemy-Kurse wurden erfolgreich abgeschlossen. Eine tolle Plattform!
  • Wieder einige Magento-Beiträge auf webguys.de geschrieben
  • Meine Fotoseite wächst fleißig weiter
  • Auf Twitter habe ich mittlerweile über 250 Follower – Danke dafür!

Was meine Ziele aus dem letzten Jahr angeht: Ich glaube, da konnte ich keinen einzigen Haken machen! Das ist echt traurig. Wahrscheinlich sollte ich mir regelmäßige Reminder machen, sodass ich zwischendurch schon einmal prüfen kann, wie gut es läuft.

  • Von viel Know-How in Magento 2 bin ich noch weit weg – aber immerhin habe ich anfangen
  • Mein Hausautomatisierungs-Blog hat keinen einzigen neuen Beitrag bekommen. Aber bald bekomme ich neue Hardware – 2016 soll DAS Jahr auf dem Blog werden. Das Redesign mit Jekyll ist fast fertig! Natürlich responsive.
  • Das Blog hier weiter ausbauen hat sicherlich gut geklappt – immerhin habe ich regelmäßig neue Theme angeschaut und auch jeden Monat brav gebloggt (mal mehr, mal weniger). Nur auf Englisch hatte ich noch nicht so richtig Lust. Ich überlege noch, ob ich damit überhaupt noch anfange. Fühlt sich ein wenig wie ein Start von Null an.

Danke an alle regelmäßigen Leser, RSS-Feed-Abonnenten und Kommentatoren. Ohne Euch würde ich das hier nicht so intensiv betreiben! Für 2016 habe ich mir auf dem Blog auch wieder einige Themen zurecht gelegt. Seid gespannt!

Nun wünsche Ich euch noch einen entspannten Jahresabschluss und einen guten Start in das Jahr 2016!

Spotify – Statistiken des Jahres 2015

Wie auch schon 2013 und 2014 möchte ich mit Euch meine Statistiken des Jahres teilen. Als Statistik-Fan freue ich mich schon länger darauf. Aber leider konnte ich meinen Rekord von knapp 54.000 Minuten nicht einstellen. Dieses Jahr habe ich nur 34.000 Minuten Musik auf Spotify gehört. Das ist wirklich nicht viel… Gerade einmal zirka 23 Tage durchgehend.

Etwas überrascht hat mich mein Top Künstler: Eskimo Callboy

Es kommt mir nicht so vor, als ob ich die Jungs nun extrem viel gehört habe. Aber gut. So sind sie an der Spitze der 1.306 verschiedenen Interpreten, welche ich dieses Jahr gehört habe. Insgesamt 4.048 verschiedene Songs! Was für Zahlen…

Scheint so, als ob ich doch recht häufig auf die Vorschläge von Spotify eingehe und viel neues höre. Macht ja auch Spaß!

Spotify_2015_Artists

Klingt so, als hätte ich im Frühling gut gestartet und dann stark nachgelassen. Ich liebe Musik und kann ohne nicht leben. Perfekt zum Arbeiten! So kommt es auch, dass sicher 90% der „Abspielminuten“ während der Arbeit aufs Konto gewandert sind.

Du möchtest Deine Statistiken auch ansehen? Dann geht es hier lang.

Badge Poser: Jede Menge Badges für Packagist-Projekte

Falls Du dich schonmal gefragt hast, woher die ganzen Badges kommen, die andere so in Ihren GitHub-Repos pflegen: Badge Poser ist die Antwort. Mit diesem kleinen Tool kann man sich jede Menge Badges zu den eigenen Repos generieren. Voraussetzung: Das Ganze muss auf Packagist gelistet sein!

Badge Poser

Da ich diese Voraussetzung für so gut wie alle meine Repos erfülle, war es ein leichtes. Einfach auf Badge Poser suchen, in die Zwischenablage kopieren und fertig. Da man dann Markdown kopiert, ist eine Readme.md schnell angepasst. Bei mir sah das dann folgendermaßen aus:

BadgePoserErgebnis

Gut, TravisCI und CodeClimate hatte ich vorher schon drin. Jetzt ist es wenigstens schön bunt!

Viel Spaß beim Posen!

Mailcatcher unter OS X 10.11 (El Capitan) betreiben

Nach meinem (eigentlich problemlosen) Upgrade auf OS X 10.11 ging mein heiß geliebter Mailcatcher nicht mehr. Das Tool nutze ich, um in meiner lokalen Entwicklungsumgebung Mails abzufangen, damit diese während der Tests nicht an die Kunden verschickt werden. Außerdem kann ich mir so den Inhalt / das Design der Mail anschauen, ohne dass ich vorher irgendwelche Fake-Adressen anlegen muss. Das macht das Testen nur komplizierter.

Wie man das genau einrichtet, habe ich hier bereits beschrieben. Dort hatte ich ebenfalls geschrieben, dass man den Sendmail-Pfad (in der php.ini) wie folgt angeben muss:

Leider gilt das für El Capitan eben nicht mehr. Die Lösung ist relativ einfach, wenn man denn weiß wie es geht. Die Zeile einfach wie folgt abändern:

Fertig! Und schon werden die Testmails wieder brav aufgelistet.

Mein Onion Omega ist da! Erste Schritte

Vor einer gefühlten Ewigkeit habe ich mich am Kickstarter-Projekte zum Onion Omega beteiligt. Das kleine Stück Hardware steht unter dem Motto „stop trying to make something and make something“. Die Idee ist also, dass wirklich jeder Vollidiot damit eigene Hardwarelösungen entwickeln kann. Klar, das geht mit dem Raspberry auch. Aber wohl nicht so einfach (ich muss zugeben, dass ich das noch nie gemacht habe).

4.459 Unterstützer haben 267.851 $ beigetragen, um die Verwirklichung des Projekts zu ermöglichen.

Aber gerade weil ich sowas komischerweise noch nie gemacht habe, bin ich meiner Meinung nach ein gutes Beispiel und Vorbild dafür, was man so erreichen kann. Die Verpackung an sich ist schonmal sehr cool gemacht – ein paar Magneten halten ein paar kleine Schachteln mit den einzelnen Komponenten zusammen. Mit dabei ist ein kleines und ein größeres Dock. Selbst mit dem großen Dock ist der Onion kleiner als ein Raspberry. Gut, dafür auch eine Ecke langsamer. Weiterlesen…

Codewars – so macht Fortbildung Spaß!

Eventuell habt ihr schon einmal von Codewars gehört?! Dabei handelt es sich um eine Plattform, auf welcher andere Entwickler Aufgaben (Katas) in Textform stellen können, welche dann gelöst werden sollen. Dabei ist natürlich Kreativität gefragt. Für jede gelöste Aufgabe bekommt man Punkte und erhöht sein Level. Die einzelnen Aufgaben sind in verschiedene Schwierigkeitsgrade gegliedert und man bekommt je nach Komplexität unterschiedlich viele Punkte.

Klingt erstmal simpel und langweilig – aber macht unglaublich viel Spaß! Die Challenge besteht weniger darin, die einzelnen Aufgaben einfach nur zu lösen. Viel mehr will man diese möglichst kurz und intelligent lösen. Nachdem man eine Aufgabe gelöst hat, bekommt man die Lösungen der anderen zu sehen. Hier gibt es schon gewaltige Unterschiede in der Länge des Codes.

Hier ist für mich auch der größte Lerneffekt zu verzeichnen. Man hat sich eine Weile mit einem Problem beschäftigt und ist zu einer Lösung gekommen. Aber ob das nun gut und schlau gemacht ist? Weiß man normalerweise nicht. Bei Codewars beschäftige ich mich dann länger mit den Ansätzen von anderen Entwicklern und lerne so, viel schnelleren und performanteren Code zu schreiben. Weiterlesen…