Kategorie-Archiv: Mac OS X

iCloud-Einstellungen auf dem MacBook ohne Passwort löschen

Nachdem meine Freundin ihre Apple-ID (die Mailadresse) geändert hatte, ohne sich zuvor auf dem MacBook unter iCloud abzumelden, waren wir in einer Patt-Situation. Denn um sich dort abzumelden muss man das Passwort der aktuellen/alten Apple-ID eingeben (welche es nicht mehr gibt). Also klappt das abmelden praktisch nie und man bekommt immer die Meldung, dass die Emailadresse oder das Passwort nicht korrekt seien.

Also musste der Apple-Support helfen. Anfangs dachte ich nicht, dass das Problem für den Support so ohne weiteres lösbar sei, aber ich habe mich geirrt. Die Schritte lauten wie folgt (für MacOS Sierra 10.12.1):

  • Unter id.apple.com mit der aktuellen E-Mail anmelden und das entsprechende Gerät löschen (in diesem Fall ein MacBook Pro 15″).
  • Danach ein paar Dateien auf dem Mac löschen (siehe unten)
  • Unter Systemkonfiguration / iCloud mit den neuen Daten anmelden
  • Rechner einmal zur Sicherheit neustarten

Diese Dateien und Verzeichnisse müssen gelöscht werden (<Benutzername> muss natürlich durch Euren Account-Namen auf dem Mac ersetzt werden):

Oder alternativ auch über den Finder. Dazu den Finder öffnen, mit gedrückter ALT-Taste auf „Gehe zu…“ klicken und dann „Library“ auswählen. Danach die Dateien aus der Liste oben löschen (bitte keine anderen und wirklich nur die genannten). Bei dem letzten Eintrag handelt es sich um ein Verzeichnis.

Das alles ist natürlich ohne Gewähr (wenn auch vom offiziellen Apple-Support so für unseren Fall vorgeschlagen).

Magento2 Composer Update: Failed to enable crypto

Wie mittlerweile bekannt sein sollte, entwickle ich Magento2 ebenfalls auf einem Mac unter MAMP (3.5) mit PHP 5.6 und PHP 7. Das lief auch alles wunderbar, bis Magento auf ihrer eigenen Repo-Source (https://repo.magento.com/) sich dazu entschlossen hat, TLS 1.0 nicht mehr zu unterstützen. Somit kann man nun mit einem älteren PHP nicht mehr auf die Systeme zugreifen, da keine Verbindung aufgebaut werden kann.

Testen kann man dies wie folgt:

Dass das nicht erfüllt werden kann, sieht man in er phpInfo hier:

  • SERVER_SOFTWARE Apache/2.2.29 (Unix) mod_wsgi/3.5 Python/2.7.10 PHP/5.6.10 mod_ssl/2.2.29 OpenSSL/0.9.8zh DAV/2 mod_fastcgi/2.4.6 mod_perl/2.0.9 Perl/v5.22.0
  • Registered Stream Socket Transports tcp, udp, unix, udg, ssl, sslv3, sslv2, tls, tlsv1.0

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Neben Alfred wohnt nun Franz – mein neuer Messenger

Vor einiger Zeit habe ich ja schon einmal meine meist genutzten Tools aufgelistet. In den Kommentaren wurde ich dann auf Alfred hingewiesen, welches dank dem Power-Pack und eigenen Workflows nicht mehr aus meinem täglichen Berufsleben wegzudenken ist.

Nun hat mich ein Arbeitskollege auf Franz aufmerksam gemacht. Hierbei handelt es sich um einen Messaging-Aggregator. Super simpel, aber effektiv! Dabei werden eigentlich nur die verschiedenen Web-Apps der einzelnen Dienste in Tabs geöffnet, mit Notifications versehen und ein wenig schöner integriert. Keine 10 Clients mehr gleichzeitig geöffnet, keine Tabs in irgendwelchen Browsern die man versehentlich schließt. Einfach praktisch!

Aktuell nutze ich Franz für Slack, WhatsApp, Skype, Facebook und Hangouts. Viele weitere Dienste werden schon unterstützt oder sollen noch folgen. Nach eigenen Angaben benutzen schon jetzt mehr als 10.000 User die App täglich. Ich werde wohl auch dabei bleiben. So schön native Apps auch sind – meistens stehen die Web-Apps diesen kaum noch etwas nach.

Probiert es einfach mal aus.

Meine Top 10 Apps für Mac OS X

Schon lange wollte ich Euch wissen lassen, welche Apps ich unter Mac OS X im Entwicklungsalltag am meisten benutze – ich hoffe, ich kann damit dem ein oder anderen noch einen kleinen Tipp geben und das Leben ein kleines Stück einfacher machen!

  • CodeBoxSnippet Manager – Bereits in diesem Beitrag habe ich bereits über die Vorzüge von CodeBox berichtet. Super einfach um Snippets, welche man immer wieder benötigt zu taggen und zu speichern. Über eine praktische Suche und einem PlugIn kann man mit einem Shortcut die einzelnen Snippets direkt überall einfügen.
  • DashDokumentationstool – Nicht zum selbst dokumentieren, sondern um Funktionen von Sprachen oder Tools nachzuschlagen. Kann so gut wie jede Programmiersprache und man kann sich die genutzten Sprachen ganz einfach zusammenklicken. Besser und schneller, als jede Mal eine Google-Suche anzustoßen. Außerdem hat man alles an einer Stelle.
  • Sequel ProSQL Client – Ein super Client für mySQL. Ich persönlich bin mit phpMyAdmin nie warm geworden. Alles ist anstrengend, kompliziert und dauert ewig. Mit dem Tool machen Datenbanken wieder spaß! Wirklich super gemacht und man kann alle Verbindungen in den Favoriten hinterlegen, in Ordner sortieren und ist so mit nur einem Klick auf dem Kundensystem. Genial: Zugriffe auf mySQL kann man auch über SSH tunneln. Dies ist häufig notwendig, da die mySQL-Ports aus Sicherheitsgründen häufig von außen nicht angesprochen werden können.
  • FlyCutClipboard Manager – Wer kennt es nicht? Man kopiert etwas, navigiert, braucht noch etwas anderes, kopiert dies und dann wieder von vorne los. Mac OS X fehlt einfach ein Clipboard-Manager. Diese Funktion reicht FlyCut nach. Man kann mit einer beliebigen Tastenkombination zwischen den zuletzt kopierten Inhalten navigieren und diese dann komfortabel einfügen. Spart jede Menge Zeit und doppelte Wege.
  • DropzoneDrag and Drop überall – Mal eben ein Foto hochladen und den Link verschicken? Ein paar Dateien zippen und dann per Mail versenden? Daten zum Google Drive hinzufügen? Das alles und viele weitere Szenarien bietet Dropzone. Hier kann man verschiedene Ziele verwalten und dann einfach Dateien dort hin werfen. Ich habe zum Beispiel eine Aktion, welche die Dateien auf meinen FTP-Server lädt und dann direkt in meine Zwischenablage kopiert. Denkbar sind aber sehr viele Ziele.
  • MacDownMarkdown Editor – Super praktisch um Markdown-Dokumente zu erstellen und zu exportieren. Ich habe hier berichtet.
  • ScreenFlowScreen-Capture Software – Die Beste Lösung um auf dem Mac professionelle Screen-Casts zu erstellen. Für mich sogar sehr viel stärker als beispielsweise Camtasia.
  • ReederFeed-Reader – Seitdem der Google-Reader nicht mehr verfügbar ist, nutze ich Feedly. Da ich nicht immer die Webseite besuchen möchte, nutze ich diese praktische App um zu Lesen, neue Feeds hinzuzufügen oder meine Bookmarks zu verwalten. Integriert sich perfekt und man sieht die Webseite nicht mehr so schnell wieder. Ich kann gar nicht mehr ohne!
  • AirParrotAirPlay Client – Ursprünglich aus der Not heraus installiert, dass die alten Macs keine Bildschirmübertragung per AirPlay unterstützten. Trotz neuem MacBook mit entsprechendem Support habe ich die App aber doch sehr häufig im Einsatz, da man hier einzelne Bereiche oder einzelne Anwendungen übertragen kann. Außerdem bietet es etliche Einstellmöglichkeiten zur Skalierung der übertragenen Bildschirminformationen.
  • TelephoneVoIP-Client – Sowohl im Büro, als auch zu Hause über die FritzBox nutze ich diese praktische App um kein Hörer mehr in die Hand nehmen zu müssen. Welche Vorteile das Ganze bietet, muss ich nicht erklären denke ich. Die App ist außerdem kostenlos und OpenSource – mit- oder weiterentwickeln ist also kein Problem!

Weitere Tipps? Dann ab in die Kommentare damit! Ich lerne auch gerne neue Tools kennen! Genauso möchte ich mich bei Tobi und Dominic bedanken, die mir beide einige Tools empfohlen haben, welche mein Leben ein Stück einfacher machen und nun ebenfalls in der Liste stehen!

Software-Tipp: MacDown – Markdown-App für Mac OS X

Schon seit langem schreibe ich immer mehr Dokumente in Markdown. OpenOffice, Pages oder Word nutze ich fast gar nicht mehr – letzteres habe ich seit Jahre nicht mehr in Verwendung. Für PHPStorm gibt es ein PlugIn, welches durch wechseln zweier Tabs eine Vorschau des geschriebenen ermöglicht. Das funktioniert zwar, sieht aber nicht besonders edel aus. Außerdem bekommt man das Ergebnis nicht sehr schön exportiert – solange man das Markdown dann beispielsweise für ein github-Repo nutzt, ist die Welt auch noch in Ordnung. Wenn man allerdings ein PDF mit einer Dokumentation für den Kunden bereitstellen möchte, ist PHPStorm schnell am Ende. Weiterlesen…

Internet-Explorer-Tests unter Mac OS X

Das Problem kennt sicher jeder Webentwickler, der nicht mit Windows arbeitet (was hoffentlich die Mehrheit sein sollte): Man hat keinen Internet Explorer für die Tests zur Verfügung. In diesem kurzen Beitrag möchte ich beschreiben, wie man ohne riesige Virtuelle Maschinen auskommt, welche man auch noch auf dem aktuellen Stand halten muss und die Performance des Rechners enorm senken.

Bisher habe ich mir häufig eine Virtuelle Maschine von modern.ie geladen und diese dann unter Virtual Box gestartet – alles, nur um eine Internet-Explorer-Instanz zu bekommen. Ganz schön viele Ressourcen gehen dabei an die VM verloren – also immer wieder an- und ausschalten. Das kostet zwar dank SSD nicht so extrem viel Zeit, aber es geht wirklich einfacher. Weiterlesen…

Mein Entwicklungssystem – Software und andere Tools

Puh. So wenig Beiträge wie diesen Monat habe ich noch nie geschrieben – hiermit möchte ich das ein wenig kompensieren. Anfang des Jahres habe ich mein neues MacBook Air eingerichtet, welches nun meine Arbeitsbiene geworden ist. Mein älteres MacBook Pro wird nun nur noch für Fotos verwendet – müsste dafür aber auch einmal frisch gemacht werden.

Doch welche Tools nutze ich eigentlich alle, und warum. Eventuell kann sich der ein oder andere ja noch einen Software-Tipp abholen. Auf der anderen Seite bin ich natürlich für weitere Vorschläge offen.

Dev-Tools

  • phpStorm (was auch sonst) – aktuell noch in Version 7
  • Sequel Pro als geniale Lösung, um alles mit mySQL zu erledigen
  • Coda 2 für Änderungen an Live-Seiten (passiert natürlich selten)

Hilfssoftware

Soziales / Kommunikation

Tools

  • Brew als Package manager – natürlich mit etlichen Programmen…
  • AirParrot als alternative zum Build-In AirPlay. Einzelne Apps übertragen etc.
  • ScreenFlow für Screencasts