Monatsarchive: März 2016

Erstes eigenes eBook im Shop – unser Weg zum ersten Sale

Schon lange habe ich ja eigentlich vor eigene Produkte zu verkaufen – natürlich habe ich dabei immer an eBooks oder Videotrainings im Bereich Softwareentwicklung gedacht. Wer hätte gedacht, dass mein (oder eher unser) erstes eBook ein Kochbuch ist? Und dann auch noch mit WooCommerce, statt mit einem ordentlichen Magento-Shop. Also manchmal kommt alles anders, als man denkt.

Man muss dazu sagen, dass ich bei elegant-kochen sehr tief mit drin stecke. Ich bin mehr der Mensch hinter den Kulissen und freue mich, immer neue Dinge ausprobieren zu dürfen. Und wenn man schonmal über 2.000 Facebook-Likes, 700-Newsletter-Abos und gute 1250 YouTube-Abonnenten zur Verfügung hat, warum sollte man nicht genau mit der Basis endlich mal ein Produkt an den Start bringen?

Ich sah in dem Ganzen für mich außerdem die Chance, endlich mal WooCommerce auszuprobieren und zu administrieren, was ich vorher auch noch nie machen durfte. Ist jetzt nicht so, dass ich das täglich machen möchte, dafür ist WordPress einfach viel zu gebastelt, aber die Erfahrung war es wert. Doch was waren die erforderlichen Schritte für das Buch? Weiterlesen…

Relaunch von haus-automatisierung.com online!

Vor einiger Zeit habe ich darüber geschrieben, dass ich mein Smart-Home-Portal mit Jekyll neu aufbaue. Jetzt ist es endlich so weit: ES IST ONLINE! Ich weiß natürlich, dass noch einiges zu tun ist und noch viele Bugs enthalten sind, aber dafür ist das neue Portal nun endlich verfügbar. Ich bin hoch motiviert spannende Inhalte zu produzieren und mich 2016 noch mehr in das Thema Smart Home zu hängen.

Aktuell sind 1:1 zu gleichen Inhalte vorhanden, wie auf der alten Seite. Diese müssen natürlich noch einmal komplett überarbeitet werden. Ende März werde ich damit durch sein und dann werden jede Menge neue Inhalte geschaffen.

Schaut doch mal rein!

Facebook-Buttons auf allen Seiten entfernt – ich bin es leid

Datenschutz hier, Abmahngefahr dort. Langsam stresst mich die Facebook-Integration schon extrem. Ich selbst habe mit Ghostery die Like-Buttons auch schon geblockt und finde sie auch nicht besonders praktisch. Teilen schafft man auch mit ganz normalen Links, ohne alle Daten abgeben zu müssen. Warum sollte Facebook auch wissen, wo ich mich überall so rumtreibe? Reicht, wenn Google das weiß.

Nun habe ich die Teilen-Funktionen auf allen Webseiten entweder durch eigene Logik ausgetauscht, oder bei meinen WordPress-Seiten Shariff installiert. Dabei handelt es sich um eine kleine Library von Heise, welche nicht die normalen Buttons der Social-Media-Plattformen einbindet, sondern über eine selbst zu erstellende App Serverseitig (per API) die aktuellen Like-Zahlen zum Beitrag abholt. Aus meiner Sicht nicht nur viel schöner, sondern auch Datenschutztechnisch weitestgehend unbedenklich. Immerhin handelt es sich dabei nur um einen einfachen Button mit einem Link zu Facebook – erst bei einem Klick weiß Facebook wo man her kommt und was man teilen möchte (genauso natürlich die anderen Dienste wie Twitter und co).

Hoffentlich bin ich damit das Thema erstmal los. Ich binde jedenfalls so schnell keine Scripts mehr vom blauen f ein. Es ist einfach nur anstrengend!

Neben Alfred wohnt nun Franz – mein neuer Messenger

Vor einiger Zeit habe ich ja schon einmal meine meist genutzten Tools aufgelistet. In den Kommentaren wurde ich dann auf Alfred hingewiesen, welches dank dem Power-Pack und eigenen Workflows nicht mehr aus meinem täglichen Berufsleben wegzudenken ist.

Nun hat mich ein Arbeitskollege auf Franz aufmerksam gemacht. Hierbei handelt es sich um einen Messaging-Aggregator. Super simpel, aber effektiv! Dabei werden eigentlich nur die verschiedenen Web-Apps der einzelnen Dienste in Tabs geöffnet, mit Notifications versehen und ein wenig schöner integriert. Keine 10 Clients mehr gleichzeitig geöffnet, keine Tabs in irgendwelchen Browsern die man versehentlich schließt. Einfach praktisch!

Aktuell nutze ich Franz für Slack, WhatsApp, Skype, Facebook und Hangouts. Viele weitere Dienste werden schon unterstützt oder sollen noch folgen. Nach eigenen Angaben benutzen schon jetzt mehr als 10.000 User die App täglich. Ich werde wohl auch dabei bleiben. So schön native Apps auch sind – meistens stehen die Web-Apps diesen kaum noch etwas nach.

Probiert es einfach mal aus.

Wird GitHub das neue Xing?

Dass man als Mensch in der IT beinahe täglich neue Jobangebote über Xing bekommt ist ja schon fast normal. Daran habe ich mich mittlerweile schon gewöhnt. Und wenn ich auch oft sehr spät zurückschreibe, bleibe ich niemandem eine Antwort schuldig. Ich finde das ist eine Sache von Respekt und Fairness. Wenn sich schon jemand die Mühe macht und einem eine Nachricht schreibt, dann antworte ich auch gerne. Dass man dabei meistens direkt ablehnt liegt in der Natur der Sache – ansonsten würde man bestimmt wöchentlich den Arbeitgeber wechseln.

Allerdings kommt es bei mir nun häufiger in der Vergangenheit vor, dass mich Firmen und Personalagenturen wegen meiner Open-Source-Lösungen auf GitHub kontaktieren. Klar, meistens sind es eher kleine Start-Ups und häufig auch Unternehmen aus dem europäischen Ausland, aber scheinbar schauen sich immer mehr Firmen dort nach Mitarbeitern um. Ich denke, dass es sich mit Stackoverflow nicht anders verhalten wird, aber da bin ich längst nicht so aktiv

Außerdem bekommt man auf GitHub direkt Arbeitsproben zu Gesicht und kann sich direkt ein Bild davon machen, ob der Mensch hinter dem Account auch ordentlich und strukturiert arbeitet. Guten Code von schlechtem zu unterscheiden fällt jemandem mit etwas Berufserfahrung nicht schwer.

Ich persönliche mache es unterbewusst ja auch so – wenn ich jemanden zufällig auf GitHub finde, dessen Projekt mir weiterhilft, folge ich automatisch danach auch auf Twitter oder anderen Kanälen. Und genau das ist auch der Vorteil gegenüber Xing. Man kann eben direkt filtern, ob die Code-Qualität stimmt – auf Xing sieht man nur eine Foto und eine Reihe von Skills, welche derjenige angeblich beherrscht. Ob das wirklich so ist, findet man erst nach einem persönlichen Gespräch oder im schlimmsten Fall nach der Anstellung heraus.

Insgesamt gefällt mir das Vorgehen sehr gut und ich freue mich immer über Nachrichten auf diesem Wege. So lohnt es sich auch, mehr in Open-Source-Projekte zu investieren! Beliebte Projekte fallen steigern die Chancen, bei dem Unternehmen der Träume anzufangen eventuell sogar.

RescueTime – wie nutze ich meinen Tag?

Wieder einmal war es Dominic, welcher mich auf ein neues Tool zum Tracken von Zeiten hingewiesen hat. Mit RescueTime kann man verschiedene Programme in Kategorien einteilen und damit prüfen, wie viel Zeit man auf einzelnen Webseiten oder in einzelnen Programmen verbracht hat. Dafür legt man am Anfang einige Kategorien fest, welche als Produktiv gelten und ein paar, welche als Ablenkung gelten. So ist für mich zum Beispiel Social Media, Shopping und Entertainment eine Ablenkung, während Softwareentwicklung und Business-Tätigkeiten meine Produktivität steigern.

Damit das Ganze funktioniert installiert man eine kleine App, welche Daten über die Nutzung von Tools und Webseiten an die RescueTime-Server übermittelt. So ganz unbedenklich finde ich das leider nicht – aus Datenschutztechnischer Sicht. Aber um einen kurzen Eindruck von meiner Produktivität zu gewinnen, nehme ich das gerne in Kauf. Es würde mich aber schon interessieren, was genau alles übermittelt wird.

So habe ich zum Beispiel auch Zeiten eingestellt, in denen keine Auswertung stattfinden soll. Ansonsten würde meine Besuchszeit auf Amazon Prime Video oder YouTube meine Tagesbilanz ganz schön versauen denke ich!

Mittlerweile nutze ich das Programm gut eine Woche und habe die meisten unbekannten Punkte der Liste entsprechend einsortiert. Sehr viele Webseiten werden automatisch richtig eingestuft. Blöd ist nur, dass ich als Webshop-Entwickler häufig „Shopping“ vorgeworfen bekomme, obwohl ich eigentlich produktiv war. Aber das ist schnell für einzelne Webseiten umkonfiguriert und intuitiv gelöst.

Und was soll ich sagen? Ich war positiv überrascht! Gerade wenn man weiß, dass alles getrackt wird man so tut und mit Gefühl, aus dem Tag mit einer möglichst guten Bilanz zu gehen, hält einen schon von Ablenkungen fern! So bin ich täglich über 80 Prozent gekommen, an Top-Tagen auch gerne mal 85 Prozent. Ganz nebenbei wird man beim Besuch des Dashboards noch motiviert, dass man gar nicht mehr so weit von seiner persönlichen Bestleistung entfernt ist.

Die Anwendung selbst kann dabei wirklich nichts – Dreh- und Angelpunkt ist die Webseite selbst. Die ist zwar nicht schlecht gemacht, aber sieht etwas altbacken aus. Halb so wild – erfüllt alles seinen Zweck.

Natürlich gibt es auch hier ein Premium-Modell, welches ich aber noch nicht ausprobiert habe und auch nicht vor habe dies zu ändern. Mit neun Dollar pro Monat finde ich das auch nicht gerade günstig. Das Ganze lässt sich auch prima mit IFTTT kombinieren, sodass man regelmäßig Informationen über seine täglichen Statistiken bekommt, ohne dass man ständig auf die Seite schauen muss. So bekommt man beispielsweise auch ganz einfach Pushover integriert, um die Tagesbilanz als Notification aufs Smartphone zu erhalten.

WordPress to Jekyll – Migration und Fallstricke

Schon vor einiger Zeit hat Tobi gemeint, dass es doch eine ganz coole Idee wäre, das Blog webguys.de unter GitHub zu pflegen und so anderen zu erlauben, neue Blog-Beiträge per Pull-Request zu erstellen. Richtig Entwickler-Like eben. Wer seine Präsentation schon im git hat, der sollte auch seine komplette Website in einem Repo verwalten. Oder?

Nachdem ich dann vor einiger Zeit meinen Beitrag zu GitHub Pages geschrieben habe, hatte ich mich etwas näher mit Jekyll auseinander gesetzt. Dabei ist mir aufgefallen, dass genau hier wahrscheinlich die Lösung für die Idee von Tobi liegt. In diesem Beitrag möchte ich daher einmal Dokumentieren, wie gut oder schlecht das Ganze klappt. Und ob am Ende überhaupt etwas brauchbares heraus kommt. Scheinbar ist die Technologie auf dem aufsteigenden Ast – immerhin setzt Magento 2 mit der Dokumentation ebenfalls auf Jekyll. Auch hier kann man jede einzelne Seite mit einem Fork / Pull-Request bearbeiten.

Leider hat Tobi aber momentan nicht so die Lust sich in Jekyll einzuarbeiten und ist von der Technologie noch nicht so überzeugt – daher muss ich das wohl mit meinem Hausautomatisierungsportal machen. Auch nicht schlimm! Ist auch erstmal kleiner. Außerdem hat die Seite noch nicht so viele Kommentare… Die müsste man nämlich extern auslagern (z.B. zu Disqus).

Die Schwierigkeit besteht sicher darin, alles mit der gleichen Linkstruktur zu übernehmen um keine Einbußen bei Google zu haben. Ich bin gespannt – starten wir!

Grundgerüst

Im ersten Schritt habe ich einfach „View Page Source“ aufgerufen und alles in ein entsprechendes Template kopiert. Das ist natürlich auch DIE Chance, das Ganze HTML-Zeug gleich einmal aufzuräumen! Dabei fällt einem sicher das ein oder andere Verbesserungspotenzial auf! Die wenigen Bilder auf der Seite lade ich erst einmal herunter und übernehme soviel wie nur geht. Am Ende darf nirgendwo mehr die Domain auftauchen – gar nicht so einfach und erstmal eine Menge Arbeit! Puh…

Oder doch ganz anders… Also habe ich mir nach den ersten Schritten ein Bootstrap 3 Template gekauft und baue nun da drauf auf. Fühlt sich auch sauberer an und mit einem neuen Design geht auch gleich alles viel einfacher von der Hand (Soviel zur Theorie…). Das neue Theme habe ich dann erst einmal in seine Bestandteile zerlegt und ein erstes Layout mit den entsprechenden Includes zusammengeschustert.

Jekyll-Includes

So muss man nicht alles doppelt schreiben und kann die einzelnen Bestandteile immer wieder verwenden. Gerade der Header mit Logo, Navigation, etc. und der Footer sehen schließlich auf allen Seiten gleich aus. So hat man verschiedene Bausteine und kann diese zentral bearbeiten. Änderungen über die komplette Seite sind dabei also nach wie vor sehr einfach. Die Zeit, die man hier investiert, spart man am Ende auf jeden Fall. Eine saubere Struktur macht einem das Leben schonmal viel einfacher! Und gerade in Software-Projekten lege ich sehr viel Wert auf Ordnung, Wiederverwendbarkeit und Struktur.

Mit den Includes ist es mir dann relativ leicht gefallen, die folgenden Layouts zu erstellen. Ein Layout ist dabei die „fertige“ Seite, welche mit Daten gefüttert wird. Welches Layout genutzt werden soll, legt man im Kopf der einzelnen Seiten später fest.

Jekyll-Layouts

Dennoch müssen die alten Links ja weiter bestehen bleiben. Daher erstmal die ganzen Daten aus WordPress importieren. Weiterlesen…