Erste Erfahrungen mit dem Synology DS214+ (NAS)

Es gibt ein Thema, welches ich seit Jahren vor mir her schiebe und irgendwie nie forciert habe – immer gab es etwas anderes, wofür das Kleingeld ausgegeben werden wollte und so habe ich mir erst vor ein paar Tagen den Traum von einem NAS (Network Attached Storage) erfüllt. Wobei ich den Begriff „NAS“ dabei ziemlich untertrieben finde – immerhin kann das Teil einiges mehr als nur Daten speichern.

Ich brauchte auf jeden Fall mindestens eine 2-Bay-Variante, da ich mir keinen Datenverlust auf dem Teil erlauben möchte. Geplant ist, dass ich alles da drauf speichern kann ohne Angst um Datenverlust haben zu müssen. Heißt also: RAID 1. Ein guter Kompromiss zwischen viel Platz und übermäßig teuer waren dabei die WD Red für NAS – also für den Dauerbetrieb ausgelegt. Eine davon kostet aktuell um die 120 Euro – ganz schön happig! Blöd, dass man direkt zwei davon braucht. Hoffentlich halten sie aber auch entsprechend lange.

Zugegeben, ich habe mich etwas zum kauf der Red-Variante verleiten lassen und etwas unüberlegt gekauft. Aktuell würde ich eher auf die Green-Reihe setzen. Diese sind zwar offiziell nicht auf den „Dauerbetrieb“ optimiert, aber im Ernst – was soll daran schon großartig anders sein? Außerdem spart man gut 15-20 Euro pro Festplatte.

Das Setup ging wirklich einfach von der Hand. Für den Einbau der Festplatten braucht man nicht einmal eine Anleitung und alles ist in 5 Minuten betriebsbereit. Netzwerkkabel rein und los gehts. Besucht man die Seite find.synology.com im eigenen Netz, wird das neue Gerät auch direkt erkannt und man kann mit der Konfiguration beginnen. Anfangs werden automatisch einige empfohlene Module installiert und schon läuft alles los. Nahezu alles war bereits so konfiguriert, wie man es sich wünscht. Hier und da noch ein paar Dienste an- und abgeschaltet und nach einer Stunde lagen schon die ersten Dateien auf dem NAS.

Kurz danach habe ich dann auch owncloud wieder gelöscht und schiebe nun alles mit dem Synology Cloud Client auf meine neue Hardware. Fühlt sich alles gut und richtig an!

Das geniale ist, dass man selbst ohne Port-Forwarding etc. von außen auf seine Disc-Station kommt und mit den entsprechenden Apps auch alles ganz entspannt abrufen kann – das hat mich wirklich beeindruckt. Wirklich durchdachtes System!

Aber das ist alles nur der erste Eindruck – wie sich das Teil im Dauereinsatz schlagen wird, wird sich zeigen. Falls ich noch irgendwelchen Spezialdienste dort installiere, schreibe ich bestimmt auch noch den ein oder anderen Beitrag.

Fürs erste bin ich sehr zufrieden!

Über

Jahrgang 87, gelernter Softwareentwickler und fast ein Jahrzehnt Erfahrung im Bereich Web-Entwicklung mit PHP und Web-Design. Diese Eigenschaften machen mich zu einem geeigneten und geschätzten Ansprechpartner für die Umsetzung Ihres Projektes. Weiterhin bin ich seit Ende 2013 Magento Certified Developer.

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