Monatsarchive: Mai 2015

Meine Top 10 Apps für Mac OS X

Schon lange wollte ich Euch wissen lassen, welche Apps ich unter Mac OS X im Entwicklungsalltag am meisten benutze – ich hoffe, ich kann damit dem ein oder anderen noch einen kleinen Tipp geben und das Leben ein kleines Stück einfacher machen!

  • CodeBoxSnippet Manager – Bereits in diesem Beitrag habe ich bereits über die Vorzüge von CodeBox berichtet. Super einfach um Snippets, welche man immer wieder benötigt zu taggen und zu speichern. Über eine praktische Suche und einem PlugIn kann man mit einem Shortcut die einzelnen Snippets direkt überall einfügen.
  • DashDokumentationstool – Nicht zum selbst dokumentieren, sondern um Funktionen von Sprachen oder Tools nachzuschlagen. Kann so gut wie jede Programmiersprache und man kann sich die genutzten Sprachen ganz einfach zusammenklicken. Besser und schneller, als jede Mal eine Google-Suche anzustoßen. Außerdem hat man alles an einer Stelle.
  • Sequel ProSQL Client – Ein super Client für mySQL. Ich persönlich bin mit phpMyAdmin nie warm geworden. Alles ist anstrengend, kompliziert und dauert ewig. Mit dem Tool machen Datenbanken wieder spaß! Wirklich super gemacht und man kann alle Verbindungen in den Favoriten hinterlegen, in Ordner sortieren und ist so mit nur einem Klick auf dem Kundensystem. Genial: Zugriffe auf mySQL kann man auch über SSH tunneln. Dies ist häufig notwendig, da die mySQL-Ports aus Sicherheitsgründen häufig von außen nicht angesprochen werden können.
  • FlyCutClipboard Manager – Wer kennt es nicht? Man kopiert etwas, navigiert, braucht noch etwas anderes, kopiert dies und dann wieder von vorne los. Mac OS X fehlt einfach ein Clipboard-Manager. Diese Funktion reicht FlyCut nach. Man kann mit einer beliebigen Tastenkombination zwischen den zuletzt kopierten Inhalten navigieren und diese dann komfortabel einfügen. Spart jede Menge Zeit und doppelte Wege.
  • DropzoneDrag and Drop überall – Mal eben ein Foto hochladen und den Link verschicken? Ein paar Dateien zippen und dann per Mail versenden? Daten zum Google Drive hinzufügen? Das alles und viele weitere Szenarien bietet Dropzone. Hier kann man verschiedene Ziele verwalten und dann einfach Dateien dort hin werfen. Ich habe zum Beispiel eine Aktion, welche die Dateien auf meinen FTP-Server lädt und dann direkt in meine Zwischenablage kopiert. Denkbar sind aber sehr viele Ziele.
  • MacDownMarkdown Editor – Super praktisch um Markdown-Dokumente zu erstellen und zu exportieren. Ich habe hier berichtet.
  • ScreenFlowScreen-Capture Software – Die Beste Lösung um auf dem Mac professionelle Screen-Casts zu erstellen. Für mich sogar sehr viel stärker als beispielsweise Camtasia.
  • ReederFeed-Reader – Seitdem der Google-Reader nicht mehr verfügbar ist, nutze ich Feedly. Da ich nicht immer die Webseite besuchen möchte, nutze ich diese praktische App um zu Lesen, neue Feeds hinzuzufügen oder meine Bookmarks zu verwalten. Integriert sich perfekt und man sieht die Webseite nicht mehr so schnell wieder. Ich kann gar nicht mehr ohne!
  • AirParrotAirPlay Client – Ursprünglich aus der Not heraus installiert, dass die alten Macs keine Bildschirmübertragung per AirPlay unterstützten. Trotz neuem MacBook mit entsprechendem Support habe ich die App aber doch sehr häufig im Einsatz, da man hier einzelne Bereiche oder einzelne Anwendungen übertragen kann. Außerdem bietet es etliche Einstellmöglichkeiten zur Skalierung der übertragenen Bildschirminformationen.
  • TelephoneVoIP-Client – Sowohl im Büro, als auch zu Hause über die FritzBox nutze ich diese praktische App um kein Hörer mehr in die Hand nehmen zu müssen. Welche Vorteile das Ganze bietet, muss ich nicht erklären denke ich. Die App ist außerdem kostenlos und OpenSource – mit- oder weiterentwickeln ist also kein Problem!

Weitere Tipps? Dann ab in die Kommentare damit! Ich lerne auch gerne neue Tools kennen! Genauso möchte ich mich bei Tobi und Dominic bedanken, die mir beide einige Tools empfohlen haben, welche mein Leben ein Stück einfacher machen und nun ebenfalls in der Liste stehen!

Software-Tipp: MacDown – Markdown-App für Mac OS X

Schon seit langem schreibe ich immer mehr Dokumente in Markdown. OpenOffice, Pages oder Word nutze ich fast gar nicht mehr – letzteres habe ich seit Jahre nicht mehr in Verwendung. Für PHPStorm gibt es ein PlugIn, welches durch wechseln zweier Tabs eine Vorschau des geschriebenen ermöglicht. Das funktioniert zwar, sieht aber nicht besonders edel aus. Außerdem bekommt man das Ergebnis nicht sehr schön exportiert – solange man das Markdown dann beispielsweise für ein github-Repo nutzt, ist die Welt auch noch in Ordnung. Wenn man allerdings ein PDF mit einer Dokumentation für den Kunden bereitstellen möchte, ist PHPStorm schnell am Ende. Weiterlesen…

Eigenes composer Repository mit Satis

Jeder, der sich schon einmal mit composer beschäftigt hat, kennt sicherlich das öffentliche repository Packagist. Natürlich sind dort meine eigenen Extensions ebenfalls gelistet. Das ist auch gut so und völlig ausreichend, wenn man öffentliche Pakete zur Verfügung stellen möchte. Möchte man aber zum Beispiel nur Unternehmensintern mit Composer arbeiten, sollte man diese Pakete natürlich nicht unter Packagist aufnehmen lassen. Doch wie schafft man es, dass diese Pakete dennoch gefunden werden?

Die Lösung ist relativ einfach und nennt sich Satis. Dieses Tool ermöglich es quasi, ein eigenes Packagist zu generieren. Relativ einfach sogar. Ich habe das Ganze nach wenigen Minuten ans Laufen gebracht. Weiterlesen…

Review: Affenbuch von Vladislav Melnik

Nun bin ich ja schon einige Jahre mit Internet aktiv – seit 2005 mit eigenem Blog und seit 2012 mit diesem zweiten Blog. In der Zwischenzeit habe ich schon hunderte kleine Projekte hochgezogen und diese nie wirklich zu Ende gemacht. Einfach aus Spaß, nichts war wirklich auf Profit ausgelegt – Hobby eben. Seit einiger Zeit werfen die Blogs monatlich 80-100 Euro ab und ich kenne aus Bekanntenkreisen schon sehr erfolgreiche Blogger mit passivem Einkommen.

Nun wurde ich über Facebook-Ads schon mehrfach auf das Affenbuch von Vladislav Melnik (affenblog) hingewiesen. Für 47 Euro bekommt man ein 196 Seiten starkes E-Book. Hier ein paar Sätze aus der Einleitung.

Eigentlich ist das affenbuch kein „richtiges“ Buch. Es ist vielmehr ein kleiner, kompakter Schritt-für-Schritt Kurs. In diesem Kurs möchte ich dich von null abholen. Aber wenn ich von null spreche, dann setze ich dennoch gewisses Basiswissen voraus.

Ich zeige dir hier nicht, wie du WordPress installierst. Ich liefere dir auch kaum Tools oder Ressourcen. Vielmehr möchte ich auf die wichtigen Themen eingehen. Die „schweren“ Themen. Die komplizierten Themen. Die Themen, die nirgendwo anders besprochen werden. Es geht hier mehr um Fähigkeiten, Strategien und Taktiken. Um die wirklich wichtigen und fundamentalen Dinge.

Ich zeige dir auch nicht, wie du in drei Tagen 213.234 Euro verdienst. Ein Blog-Business ist ein langfristiges Spiel. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Oder?

Klingt doch gut! Und vor Allem nach genau dem was ich brauche. Technisch kann ich den ganzen Kram ja eh schon und würde alles nur überspringen. Nach den Sätzen bin ich nun noch gespannter, wo die Reise im Buch eigentlich hingeht.

Lustig ist die Einleitung, welche den persönlichen Lebenslauf von Vladi beschreibt. Hier finde ich mich wirklich komplett wieder. So hat Vladi

  • sich ebenfalls selbst HTML / CSS beigebracht (gut, bei mir kam noch PHP dazu)
  • genau wie ich mit Photoshop erste Websites für E-Sport-Clans entworfen
  • daraufhin eine Ausbildung im IT-Bereich angefangen

Ich glaube, wir würden uns gut verstehen!

Konkret werde ich versuchen, das Buch am Beispiel elegant-kochen.de durchzuspielen (falls das funktioniert). Dabei handelt es sich um ein Projekt, welches ich für meine Freundin aufgesetzt habe, und sie mit Leben füllt. Ich bin für den ganzen technischen Kram zuständig. Meiner Meinung nach sind wir schon relativ weit gekommen – über 250 E-Mail-Abonennten in ungefähr 4 Monaten, um die 1.500 Facebook-Fans, 8.000 Besucher pro Monat und über 100 YouTube-Abonennten in relativ kurzer Zeit. Aber mir kommt es so vor, als ob wir noch nicht alles gemacht haben, um die Seite erfolgreich zu machen. Und genau da soll mir dieses E-Book helfen. Selbst wenn am Ende rauskommt, dass ich alles schon richtig mache (was ich nicht glaube), hätte ich etwas gelernt. Aktuelle mache ich einfach drauf los und weiß nicht was es bewirkt. Weiterlesen…