Monatsarchive: Dezember 2014

Das Jahr 2014

Wie schon 2012 und 2013, möchte ich euch auch dieses Mal ein kleinen Rückblick auf das vergangene Jahr geben. Zugegeben, während ich diese ersten Zeilen schreibe, sitze ich gerade auf meinem Balkon unterm Sonnenschirm und Trinke einen Milchshake – aber es ist bereits jetzt soviel passiert, dass ich einfach schon anfangen muss zu schreiben – nicht, dass ich am Ende des Jahres noch etwas vergesse…

Zuerst also ein paar Zahlen

  • Beiträge: 279 (+89)
  • Klicks: 109.598 (+639,48%)
  • Besucher: 60.026 (+689,92%)

Analytics2014

Was ist sonst noch passiert?

  • Ich war Teilnehmer der Nischenseitenchallenge 2014 von Peer Wandiger
  • dabei ist die Seite haus-automatisierung.com entstanden
  • Ich durchbrach im Mai die 100 Twitter-Follower – danke Euch!
  • Weiterhin bin ich sehr aktiv auf Instagram geworden
  • Es gab einen Relaunch von meiner Fotografieseite
  • Ich habe mein erstes eigenes WordPress-Theme entwickelt, welches hoffentlich bald verkauft wird
  • Ich habe mich in Symfony 2 eingearbeitet
  • Nach einem holprigen Start finde ich Swift immer besser und werde bald eigene Apps für iOS schreiben
  • Wieder wurden ein paar Fotografie-Projekte abgeschlossen

Generell habe ich (wie immer) noch jede Menge private Projekte in der Pipeline. Ihr kennt das. Leider findet ich immer weniger Zeit diese zu finalisieren. Aber man hat ja auch noch besseres zu tun, als jeden Abend non Stop und ewig lange vor dem Rechner zu sitzen. Auch, wenn ich die Zeit damit locker komplett füllen könnte.

Für das nächste Jahr habe ich mir vorgenommen

  • Magento 2 genauer unter die Lupe zu nehmen
  • eine erste iOS-App mit Swift zu bauen
  • das Hausautomatisierungs-Portal ausbauen
  • das Blog weiter ausbauen und endlich anfangen auf der Englischen Version zu schreiben

Ich möchte mich bei allen Leser bedanken, die meine Artikel verbreiten, kommentieren, lesen und mich unterstützen. Ohne Euch würde mich das Ganze hier nicht dauerhaft motivieren. Nun existiert die Seite schon fast 3 Jahre und bekommt ständig neue Besucher. Was habe ich mich gefreut, als das erste Mal fünfstellige Zahlen im Analytics zu lesen waren.

Viel Erfolg im neuen Jahr! Wir lesen uns.

HP Stream 7 – WLAN-Probleme

Wer hätte gedacht, dass ich mal einen Beitrag zu einem Windows-Tablet schreibe. Grund dafür ist ein Weihnachtsgeschenk an meinen Vater. Er hat überall Windows im Einsatz und dank OneDrive und Outlook hat er das alles auch gerne auf einem Tablet. Und mit gerade einmal 129 Euro ist das echt ein super Preis. Mit dem Budget ist man noch weit von sämtlichen iOS-Geräten entfernt. Selbst die meisten Android-Tablets sind teurer.

Doch bereits beim Einrichten ersten Probleme: Das WLAN wird einfach nicht gefunden. Schuld ist der WLAN-Kanal. Aus irgend einem verrückten Grund werden drahtlose Netzwerke in den Kanälen 12 und 13 nicht gefunden.

Das ist natürlich extrem schwierig, wenn der eigene Router sich seinen Kanal selbst aussucht. Wird hier der Kanal 12 oder 13 zufällig gewählt, geht plötzlich das WLAN nicht mehr am HP Stream 7. Nun könnte man entweder den Router so oft neu starten, bis ein anderer Kanal gewählt wird oder diesen einfach nie ausschalten wenn es funktioniert, aber das sind Lösungen die für viele (berechtigterweise) nicht in Frage kommen.

Viel besser ist es, einfach den WLAN-Kanal fest anzugeben. Hier empfiehlt es sich, mit einem Tool vorher zu ermitteln, wo wenig los ist (z.B. iStumbler für OS X).

Danach sollte das Problem der Vergangenheit angehören. Viel Erfolg!

BPG: Die Alternative für JPEG unter Mac OS X

Mit BPG (Better Portable Graphics) hat Fabrice Bellard ein Format geschaffen, welches dem gängigen JPEG-Format den Kampf im Web ansagen soll – so zumindest die Idee. Ich wollte mich davon einmal selbst überzeugen und habe einfach mal getestet, wie gut man das Format unter Mac OS X nutzen kann, um es danach im Web einzubinden.

Das Problem: Aktuell unterstützt natürlich noch kein gängiges Programm das Speichern des Bildformates. Also muss man auf die Kommandozeile zurück. Nicht schlimm – zumindest nicht für einen ersten Test.

Um das Anzeigen muss man sich weniger Sorgen machen: Durch eine JavaScript-Library werden die Bilddaten dekodiert und so direkt angezeigt. Auf jedem Gerät, welches auch JavaScript unterstützt. Dadurch braucht man zwar etwas mehr Rechenleistung im Client, aber das ist sicherlich zu verschmerzen. Dafür bekommt man eben mehr Qualität bei gleicher Größe.

Als erstes installiert man sich mittels brew das entsprechende Paket:

Aktuell wird hier Version 0.9.2 installiert

Wie man sieht, sind als Eingabe sowohl jpg als auch png erlaubt. In meinem Beispiel habe ich einfach mal ein beliebiges Foto aus meinem Flickr-Stream genommen und konvertiert.
Wie man sieht habe ich die kompletten Standardeinstellungen genutzt. Die Originaldatei ist 121KB groß – das BPG nur noch 16KB. Das einbinden ist auch denkbar einfach – man braucht kein kompliziertes JavaScript-Konstrukt mit einer vorgegebenen Element-Struktur, sondern nimmt ein normales img-Element. Den Rest erledigt das Script.

HIER GEHTS ZUR DEMO

Ich bin wirklich sehr angetan. Ich habe bewusst ein Foto mit sehr feinen Strukturen genommen. Leider geht dabei auch etwas Sättigung verloren. Das kann man aber sich mit etwas Feintuning der einzelnen Parameter in den Griff bekommen.

Wenn man einen Root-Server sein eigen nennt, wäre es kein Problem, die Bilder von PHP automatisch wandeln zu lassen, falls diese noch nicht existieren.

Fazit

Die Stärken spielt BPG eindeutig bei den höchsten Kompressionsstufen aus. So kann man getrost etwas stärker komprimieren und erhält bei weniger als 50% der JPEG-Dateigröße ungefähr die gleiche Qualität. Seltsamerweise gehen sehr kleine Details dabei einfach verloren und können auch bei großen

Insbesondere für große Bilder ist das neue Format daher sehr interessant. Gerade, wenn mehrere Bilder auf der Zielseite eingebunden sind. Immerhin muss man gut 190KB JavaScript herunterladen – diese muss man erst mal wieder gut machen, bevor man den Break-Even-Point erreicht, ab welchem sich der Mehraufwand lohnt. Hoffentlich wird sich dieses Format als weiterer Standard etablieren – aktuell gehe ich aber eher davon aus, dass es ein Nischendasein pflichten wird.

Spotify – Statistiken des Jahres 2014

Schon letztes Jahr gab es von Spotify eine Statistik über die meistgehörte Musik und weitere Statistiken. Dieses Jahr ist man noch einen Schritt weiter gegangen und hat eine eigene Seite dazu erstellt. Extrem cool!

My Year In Music

Loggt man sich mit seinen Spotify-Daten ein, erhält man eine super detaillierte Statistik. So erfahre ich, dass

  • 53.760 Minuten Musik gehört habe
  • 31% meiner gehörten Musik aus Deutschland kommt
  • ich Freitags im Schnitt die meiste Musik höre

und vieles mehr.

Ich liebe Statistiken!

JavaScript: var vs. let

Ich muss gestehen, dass ich bis heute das Schlüsselwort let unter JavaScript noch nie gehört habe. Wie ich jetzt dazu komme? Ich lerne gerade ein wenig Swift und dort gibt es das Schlüsselwort auch – verhält sich aber komplett anders. Ich bin nur über die JavaScript-Lösung gestolpert, als ich Google danach bemüht hatte.

Aber nun zum eigentlichen Thema: Wie unterscheidet sich var von let? Mit beiden Schlüsselworten kann man neue Variablen deklarieren. Weiterlesen…

Der Webguys-Adventskalender – auch dieses Jahr wieder

Auch dieses Jahr bin ich wieder ein Teil des webguys-Adventskalenders. Das Blog zählt zu den größten Deutschen Magento-Blogs und in der Vorweihnachtszeit berichten viele bekannte Namen der Magento-Community. Dieses Jahr sind sogar mehr englische Beiträge dabei und so wird das Blog etwas internationaler.

Die Beiträge sind dabei nicht unbedingt nur für Entwickler interessant. Es gibt auch viele Tipps rund um Extensions und Tricks in Sachen Administration und Verwaltung. Also auch für Shop-Betreiber interessant.

Ich bin übermorgen (am 06.12.) dran. Mein Thema wird natürlich noch nicht verraten. Ich habe allerdings ein wenig weiter ausgeholt, und so sind ganze 1338 Wörter geworden (ein Wort weniger wär cooler…).

Über twitter bleibt man am einfachsten auf dem Laufenden – oder noch besser: per Feed-Reader.

FritzBox – Telefonieren über den Mac

Nach meiner kleinen Problemkette mit Unitymedia nutze ich nun eine Fritzox 6930 Cable. Jetzt habe ich beruflich schon seit einer Ewigkeit die Software Telephone im Einsatz (kostenlos). Hier geht nicht so extrem viel, aber das nötigste ist abgedeckt.

Warum also nicht die Software auch für die heimische FritzBox nutzen? Das ständige zum Telefon laufen nervt auf Dauer dann ja doch (wenn auch kaum jemand auf Festnetz anruft). In diesem Beitrag möchte ich darauf eingehen, wie man über den Mac telefonieren kann. Dabei klingeln weiterhin alle angeschlossenen Telefone – aber eben auch die App. Weiterlesen…