Monatsarchive: November 2014

Neuer Akku für mein iPhone 5

Nachdem ich letztes Jahr um diese Zeit schon den Akku meines MacBook Pro gewechselt hatte, kam nun auch mein iPhone an die Reihe. Mit iPhone-Reparaturen hatte ich nun noch nicht sonderlich viel Kontakt. Ich hatte zwar mal den Home-Button von meinem alten iPhone 4 getauscht, aber damit wars das auch schon. Gut, das war damals so ziemlich das komplizierteste was man am iPhone machen konnte – immerhin ging das gute Stück von hinten auf, und so musste man alles andere auch ausbauen. Gefühlt hundert Minischrauben (1mm kurz) mussten herausgedreht werden. Dank iFixIt damals kein Problem.

Doch das iPhone 5 geht von vorne auf – für den Home-Button-Wechsel also schon einmal ein Vorteil, aber der läuft bei mir noch wie am ersten Tag. Nur mein Akku machte jetzt eben Probleme. Eigentlich war 20% bei mir mehr so 1%. Innerhalb von Sekunden fiel der anzeigte Stand dann unter 10% und kurz danach ging das Gerät aus. Generell kein schönes Gefühl. Gerade, wenn man unterwegs ist, möchte man doch noch etwas mehr von seinem Gerät haben. Weiterlesen…

Die große Wand an Informationen

Kennst Du das? Es gibt Tage, da stöbert man durchs Netz und findet alle paar Sekunden neue Technologien, Frameworks oder Tools die man gerne kennen würde. Selbst wenn man im Bereich Web bleibt, gibt es unzählige coole Themen, in denen man sich einarbeiten möchte. Da könnte man fast jeden Tag non stop lesen und hätte am Ende alles nur angerissen – und nie genutzt.

Ich frage mich aktuell, ob es mehr Sinn macht, sich auf einem einzelnen Gebiet richtig gut auszukennen, oder ob man sein Wissen breiter streuen sollte. Allein, wenn ich meine GitHub-Stars so angucke, habe ich diese immer mal wieder genutzt, um mir coole Dinge „später“ genauer anzusehen. Passiert ist da dann aber doch weniger als gedacht. Dafür sind die Tage/Abende einfach zu kurz.

Und dann sind da noch die eigenen Projekte, welche man ja auch voran treiben möchte. Kämpft man dann an zu vielen Fronten, wird nichts richtig fertig und man kommt auch nicht so wirklich weiter. Und dabei sind es gerade die „fast fertigen“ Sachen an die man sich einfach mal dran setzen müsste. Einfach mal machen. Statt diesen Beitrag zu schreiben zum Beispiel.

Dann stelle ich mir die Frage, wo ich hin möchte. Meiner Meinung bin ich mittlerweile schon sehr fit in Magento und könnte jedes Problem im Standard lösen. Doch dann kommen die ganzen exotischen Schnittstellen nach außen, welche man auch noch kennenlernen möchte.

Ich habe für mich entschieden, dass ich mal wieder etwas neues machen möchte. Sogar eventuell mal wieder von ganz vorne. Also neue Sprache, neues Konzept, neue Frameworks und neue Ansätze. Einfach, damit man nicht aus der Übung kommt. Dabei kann das Thema Web natürlich gerne weiterhin im Vordergrund stehen – nur eben nicht mit PHP. Für den Desktop habe ich aber auch schon ewig nichts mehr entwickelt – auf dem Mac noch nie. Im Berufsalltag mache und lerne ich schon genug in Sachen PHP – warum also die Freizeit nicht anders gestalten?

Wie macht Ihr das? Was bewegt Euch? Eher den Fokus auf eine Sache legen oder auch mal über den Tellerrand hinaus schauen?

Viel zu viele Cloud-Services

Irgendwie kommt man ja nicht um den aktuellen Trend herum, dass man plötzlich alles in der Cloud speichern möchte. Gut, am Ende hat man dem Kind einfach einen Namen gegeben, mit welchem auch der Nicht-ITler etwas anfangen kann. Am Ende speichere ich ja schon seit Jahrzehnten meine Daten auf Servern im Netz. Welches Protokoll man für den Weg dahin nutzt sei mal dahin gestellt. Bereits vor 10 Jahren hatte ich mir Scripts geschrieben, welche per FTP ein Verzeichnis auf meiner Festplatte synchronisieren. Weiterlesen…

Wie man OS X Yosemite etwas schneller bekommt

Mein MacBook Pro 5,5 (Mid 2009) ist nun wirklich nicht mehr das jüngste. Ohne SSD und mit relativ wenig Grafikspeicher geht das Teil relativ schnell in die Knie. Durch OS X Yosemite ist das Ganze noch etwas schlimmer geworden – schuld ist scheinbar die transparente Oberfläche.

Diese kann man aber glücklicherweise deaktivieren. Dazu öffnet man die Systemeinstellungen und navigiert zu „Accessibility“ (Bedienungshilfen). Dort wählt man einfach den entsprechenden Punkt „Reduce Transparency“ an.

Yosemite SystemPreferences

Yosemite-Accessibility

Lokale Entwicklung: Mails abfangen und ansehen

Bei der täglichen Arbeit kommt es immer wieder vor, dass man Mails generieren, gestalten und verschicken muss. Man will natürlich wissen, ob alles richtig aussieht und funktioniert. Nun habe ich mir vor einiger Zeit ein Mailrelay konfiguriert, um wirklich richtige Mails von meiner lokalen Entwicklungsumgebung verschicken zu können. Geht natürlich – nur hin und wieder kommen natürlich doch Mails dazwischen, welche an den Kunden gehen. Oder noch schlimmer: An den Kunden des Kunden.

Da will man sich natürlich nicht immer entschuldigen und rechtfertigen, warum das gerade eigentlich passiert ist. Abhilfe schafft hier eigentlich nur eine Lösung: Kein SMTP mehr verwenden. Das heißt, gar keine richtigen Mails mehr verschicken. Also braucht man ein Stück Software, welches das Ganze emuliert und alle Mails auflistet. Weiterlesen…

Was ich vom Studieren halte

Irgendwie habe ich gerade Lust darauf, meine Gedanken zum Studieren einmal zu „Papier“ zu bringen. Mein Problem ist, dass man immer wieder mitbekommt, dass Menschen mit Studium besser bezahlt werden, als Leute ohne Studium. Glücklicherweise arbeite ich in einer Branche, wo das nicht zwingend so ist. Zumindest meistens – bei extrem großen Konzernen bekommt man automatisch weniger Gehalt, weil man nicht studiert hat – verstehe ich allerdings gar nicht. Für mich ist ein Studium absolut keine Garantie für einen qualifizierteren oder kompetenteren Mitarbeiter. Ich habe in meiner beruflichen Laufbahn schon etliche Fälle erlebt, in denen Leuten mit Studium einfach nichts drauf hatten – sie haben einfach nur den Abschluss irgendwie geschafft. Und sitzen nun als Führungskraft im Einzelbüro nebenan. Weiterlesen…

All-Inkl: PHP Error-Log aktivieren

Per Default werden bei dem Provider all-inkl. scheinbar keine Error-Logs von PHP geschrieben. Das macht die Fehlersuche natürlich hin und wieder wirklich schwierig. Abhilfe schafft hier eine htaccess, in welcher man die entsprechenden Werte einfach per Hand setzt.

Dazu erstellt man sich irgendwo ein Verzeichnis mit vollen Rechten (777). Ich habe mich für ein Unterverzeichnis „error“ von logs (im home-Verzeichnis) entschieden. Wo das Verzeichnis am Ende liegt ist aber egal. Hauptsache die Rechte stimmen.

In der Anwendung, welche nun in das Verzeichnis die Fehler schreiben soll, fügen wir folgendes in die .htaccess ein:

Etwas blöd ist dabei natürlich, dass man das pro Anwendung separat machen muss. Das kann aber auch ein Vorteil sein, da man natürlich auch je eine Datei pro Webseite schreiben lassen kann – so werden die Meldungen nicht gemischt.