Monatsarchive: Oktober 2014

PageRank 2? Wie soll das bitte klappen…

Nun, ich bin ja absolut kein SEO-Experte. Ich schreibe im Blog wonach wir die Lust steht und gucke vorher nicht wie gut ein einzelnes Thema ankommen könnte oder probiere vorher die optimalen Keywords rauszubekommen. Dazu habe ich wirklich keine Lust – da vergeht mir am Ende der Spaß am schreiben…

Nur irgendwie frage ich mich, warum ich es nicht endlich auf PR 2 schaffe. Man weiß ja auch nicht so richtig was dafür notwendig ist. Aktuell habe ich um die 9.000 Besuche pro Monat (über 12.000 Seitenaufrufe). Mit 266 Beiträgen in 2,5 Jahren bin ich aber wohl für Google immer noch nicht interessant genug. Oder fehlen mir am Ende einfach die Backlinks?! Ich weiß es nicht.

Kommentare sind im Blog wirklich noch Mangelware – so komme ich gerade einmal auf 294. Das ist ein mieser Schnitt von 1,1 Kommentaren/Beitrag. Eigentlich habe ich auch keine regelmäßigen Leser. Das meiste kommt eben für bestimmte Stichwörter über Google. Social Media-Technisch mache ich (bis auf ein paar Tweets) auch nichts. Eventuell liegt ja genau hier der Fehler? Keine Ahnung.

Jedenfalls beobachte ich den PR auf anderen Seiten immer ganz gerne. Das passiert ganz automatisch durch den Einsatz von ein paar PlugIns. Zum Beispiel dem Chome-Plugin von webrankstats.com.

Webrankstats

Generell werden meine Beiträge aber überall hin gepusht. Einiges kommt über XING, anderes über LinedIn. Aber das ist eben nur ein Bruchteil der Besucher. Gerade Google müsste doch wissen, dass 90% des Traffics über Suchanfragen kommt. Aber auch bei Sistrix habe ich einen relativ schlechten Score. Da kann man sicher noch viel machen.

Aber was interessiert mich eigentlich der PR, wenn doch meine Beiträge gelesen werden, oder? Das ist für mich eigentlich das wichtigste. Ich stelle mir nur die Frage, warum da nicht endlich mal eine höhere Zahl auftaucht. Unitymedia schafft sogar PR7! Das kann mir nur durch viele Beschwerdeposts erklären…

Internetsteuer würde mich arm machen

Aktuell wird in Ungarn ja die Internetsteuer kräftig diskutiert. Der Spaß soll mit 50 Cent pro Gigabyte auch nicht gerade günstig sein. Aus Spaß habe ich dann mal in die Fritzbox geschaut, was ich diesen Monat so an Durchsatz hatte. Durch den Download von diversen Videotutorials, YouTube in HD, Spotify, Netflix, Sky Go, Watchever und co reißt das ganz schön am Traffic.

Datendurchsatz-Statistik

So komme ich diesen Monat auf über 215GB! Das wären unglaubliche 107 Euro an zusätzlichen Steuern. Also mehr als drei mal so viel, wie ich für den Internetanschluss selbst zahle. Ich hoffe, dass solche komischen Gedanken niemals in die Köpfe unserer Politiker gelangen. Gerade zu einer Zeit, in der alles nur noch über das Netz „on demand“ läuft.

Zusätzlich nutze ich natürlich auch diverse Cloud-Dienst. So laufen aktuell iCloud, Dropbox, ownCloud und die Creative Cloud. Da muss ich in nächster Zeit auch unbedingt mal etwas dran machen. Zwei der vier reichen mir auch. Aber heute bringt ja jedes Programm seine eigene Cloud mit. Und einer ist günstiger als der andere. Zeit für eine Software, die die Daten automatisch auf die verschiedenen Cloud-Services aufsplittet. Das wäre doch mal was.

Aber ich komme vom Thema ab. Insgesamt habe ich ja schon mit etwas mehr Traffic gerechnet, aber dass das in einem ganz normalen Monat (für meine Verhältnisse) so viel ist, hätte ich nicht gedacht. Alleine die 12GB Upload hätten vor ein paar Jahren noch den kompletten Monat gedauert. So eine 100Mbit-Leitung hat schon seine Vorteile. Man merkt die großen Datenmengen einfach gar nicht mehr.

Was habt ihr so für einen monatlichen Durchsatz?

Mein Name im Netz – 17 Mio. Treffer

Eigentlich denkt man ja, dass „Matthias Kleine“ nicht so häufig vorkommen sollte. Und wenn, dann doch wenigstens nicht im Internet. Leider ist das bei mir anders… Irgendwie sind alle meine Namensvetter auch im Netz aktiv – mehr oder weniger. Wenn man also nach mir sucht, bekommt man den Eindruck, ich bin ein Multitalent.

So ist Matthias Kleine zum Beispiel

  • Golftrainer
  • Versicherungsberater
  • Software-Engineer (so ein Zufall)
  • Energie-Fachberater
  • Onlineshop-Betreiber
  • Fliesenleger
  • Sales Manager

Das war ungefähr bis Seite 5 in den Suchergebnissen. Insgesamt gibt es für meinen Namen mehr als 17 Millionen Treffer. Da könnte man sich glatt überlegen, ob man sich ein Pseudonym zulegt. Ist nur bei Softwareentwicklern nicht so schwer angesagt glaube ich. Also heißt es weiter um die ersten Positionen auf Google kämpfen. Mittlerweile schlage ich mich mit dieser Seite schon ganz gut denke ich. Ich hoffe, dieser Beitrag macht das alles nicht kaputt.

Dennoch ist ein Großteil der Seiten mit mir in Verbindung zu bringen. So kommt man sehr häufig an Profilen auf Fotografieportalen oder diversen Foren vorbei. Meine Aktivitäten als Softwareentwickler sind dabei fast nicht zu erkennen (außer, mit diesem Blog).

Am meisten Sorgen mache ich mir eher, dass ich mit anderen verwechselt werde, die komische Sachen im Netz treiben. So gibt es wohl einen Spezialisten, welcher viele Abmahnungen schreibt. Das bin aber ganz sicher nicht ich!

Außerdem habe ich schon versucht, an gewisse Domains zu kommen (wie z.B. matthiaskleine.de). Aber der Herr Kleine war nicht besonders angetan – auch, wenn die Seite aktuell einfach nur tot ist und dort null Mehrwert geboten wird. Wie auch immer.

SFX-Dateien unter Mac OS X entpacken

Lädt man beispielsweise eine Virtualisierungsumgebung von modern.ie herunter, bekommt man am Ende ein gesplittetes Archiv. Leider endet die erste Datei auf .sfx – doch was hat es damit auf sich und wie lässt sich dieses Archiv entpacken?

SFX steht für selbstextrahierendes Archiv (self extracting archive). Das heißt, dass man keine zusätzliche Software braucht um dieses Archiv zu entpacken. Doch wie stößt man das Ganze nun an? Am einfachsten per Terminal. Dazu wechselt man als erstes in das Verzeichnis, wo die heruntergeladenen Dateien liegen.

Damit man die Datei ausführen kann, muss man als erstes das Ausführrecht auf der Datei setzen:

Danach kann man mit dem Entpacken starten:

Die Ausgabe sollte dann in etwa so aussehen (je nach Anzahl der Parts):

Danach kann man das Archiv löschen:

Viel Erfolg!

Magento: URLs übersetzbar machen – neue Extension

Schon sehr lange wollte ich eine Extension schreiben, mit welcher sich URLs übersetzen lassen. Irgendwie sieht es ja nicht besonders schön aus, wenn in der URL eines Deutschen Shops z.B. „customer/account/register“ steht, oder?

Dies alles ist nun umgesetzt. Und das beste: Man kann die URLs im Backend selbst pflegen. Das ganze ist dabei total generisch – man kann also wirklich alles übersetzen. Die alten URLs funktionieren dabei aber immer noch genauso.

Die Erweiterung habe ich auf GitHub gestellt.

Generell funktioniert das Ganze so:

  • Es wird ein weiterer Router hinzugefügt, welcher vom Standard-Router erbt
  • Bevor im match die URL geparst wird, wird diese zerlegt, übersetzt und ausgetauscht
  • Damit auch sonst im Shop überall übersetzte Adressen stehen, wurde das URL-Model überschrieben
  • Hier werden die URLs dann entsprechend modifiziert
  • Damit alles schneller geht, wird der Magento-Cache genutzt
  • Zur Sicherheit werden nur URLs übersetzt, welche kein „.html“ enthalten (andernfalls könnte es Probleme mit dem rewrite geben)
  • Das Ganze funktioniert sogar für CMS-Seiten, da der Request im Router manipuliert wird
  • Man kann für jeden Store eine andere Übersetzung speichern

In Zukunft sind noch ein paar Punkte vorgesehen:

  • Einfacher URLs übersetzen können (eventuell, wenn die Inline-Übersetzung aktiviert wurde?)
  • Es ist schon vorbereitet, dass man im Backend Vorschläge bekommt, was alles übersetzt werden kann
  • Basis-Übersetzungen für Deutschland
  • Fallback auf CSV (momentan nur Datenbank)
  • Für mehrere Stores eine Übersetzung speichern
  • Übersetzungen aneinander binden – aktuell kann z.B. nur die Action „index“ übersetzt werden, in welchem Kontext ist dabei dann egal.
  • Dokumentation

Für Kritik, Anregungen und Wünsche bin ich natürlich immer offen.

git: bash-completion

Irgendwie nervt es ja schon, wenn man immer alles in git ausschreiben muss. Man muss vorher immer checken, welche branches es denn alle gibt etc.

Abhilfe schafft hier bash-completion, welches dank brew wirklich schnell installiert ist:

Danach muss man nur noch die .bash_profile-Datei (im home-Verzeichnis) um folgende Zeilen erweitern:

Sollte .bash_profile nicht existieren, einfach anlegen.

Damit die Änderungen greifen, muss eine neue Terminal-Session geöffnet werden. Danach kann man z.B. nach dem tippen von git checkout ganz einfach tab drücken und erhält eine Liste aller verfügbaren branches. Genau dieses Verhalten gibt es bei so ziemlich jeder Funktion. Super praktisch!

Ein ähnliches Verhalten bietet zsh zwar auch, aber damit bin ich nie wirklich warm geworden.

Mac OS X: Einem selbst signierten Zertifikat vertrauen

Wenn man sich zur Entwicklung ein eigenes Zertifikat erstellt hat, bekommt man trotzdem immer die nervige Meldung, dass dies keine vertrauenswürdige Seite ist. Dazu bekommt man tausende von roten Kreuzen und Warnungen, welche einen wirklich von der Arbeit abhalten.

In solchen Fällen kann man ganz einfach das entsprechende Zertifikat zu seiner Keychain (Schlüsselbund) hinzufügen um diese Meldung zu vermeiden.

Das schwerste daran ist eigentlich, das Zertifikat aus dem Browser zu bekommen. Dazu

  • klickt man als erstes auf das Schloss mit dem roten Kreuz (links in der Adresszeile)
  • dann geht es weiter zu den Details unter „Certificate Information“
  • in dem sich öffnenden Fenster muss nun das Bild per Drag & Drop auf die Festplatte gezogen werden (also das Zerfikatslogo links)

Mit einem Doppelklick auf das Zertifikat öffnet sich die Schlüsselbundverwaltung. Hier wählt man „System“ aus und fügt das Zertifikat hinzu. Dabei wird man nach seinem Benutzerpasswort gefragt.

Trust Root Certificate

Danach wird man noch einmal gefragt, ob man diesem Zertifikat von jetzt an trauen möchte. Hier wählt man natürlich auch aus, dass man diesem Zertifikat von nun an immer trauen möchte.

Keychain Certificate

Fertig.