Monatsarchive: September 2014

MAMP: Lokal mit SSL-Zertifikaten / https arbeiten

Nun habe ich in der Vergangenheit ja schon einige Beiträge über die lokale Entwicklungsumgebung geschrieben – insbesondere mit MAMP. Ein wichtiges Thema fehlt allerdings noch: SSL / HTTPS lokal nutzen.

Als erstes muss man dazu ein Key-File erstellen.

Wenn man nach einem Passwort gefragt wird, muss man dieses hier vergeben. Die Mindestlänge beträgt 4 Zeichen. In meinem Fall habe ich einfach einmal 1234 gewählt. Das kann man sich wenigstens gut merken – ist ja nur für die lokalen Verbindungen und somit unkritisch.

Bei der Erstellung des Zertifikates muss man dieses Passwort dann direkt wieder eingeben. Außerdem muss man ein paar Fragen beantworten.

Hier meine Beispielantworten:

Als nächstes erstellen wir das eigentliche Zertifikat:

Mit einem Trick entfernen wir das Passwort vom Server-Key:

So weit, so gut. Nun etwas aufräumen, und die Dateien in das MAMP-Verzeichnis schieben (geht natürlich auch per Finder):

Als nächstes müssen wir MAMP beibringen, dass wir dieses Zertifikat nutzen möchten.

Ich für meinen Teil, habe bereits eine vhosts.conf im apache-Verzeichnis angelegt. Diese enthält Domains für die lokale Entwicklung (local.dev, magento.localhost, …), da man unter localhost sonst keine Cookies ablegen kann. Weiterlesen…

WordPress: PO-Dateien mit Google Translate übersetzen

Wenn man mal wieder eine riesige PO-Datei übersetzen muss, kriegt man nach dem Start von POEdit wahrscheinlich schon zu viel, wenn dort mehr als 50 Einträge zu übersetzen sind. Abhilfe schafft hier das Google Translator Toolkit – hier kann man seine Dateien vollautomatisch übersetzen lassen.

Dafür geht man als erstes auf diese Seite von Google. Nun kann man mit einem Klick auf „Hochladen“ die zu übersetzende PO-Datei übermitteln.

Google Translator Toolkit

Ist dies getan, wählt man noch aus, in welche Sprachen man die Datei übersetzen möchte. Wie gut die Qualität der Übersetzungen für die einzelnen Sprachen ist, kann ich an dieser Stelle nicht sagen. Es ist sicher hilfreich, wenn ein Native-Speaker am Ende noch einmal über alles drüber liest. Sonst könnte man sich schon blamieren.

Nach einem Klick auf weiter werden alle Dienstleister angeboten, welche die entsprechende Übersetzung vornehmen sollen. Ich habe aber festgestellt, dass dieser Schritt optional ist. Hier muss man also kein Geld ausgeben und man klickt einfach auf „Nein, danke“.

Nun dauert es (je nach Größe) eine ganz Weile, bis die einzelnen Einträge übersetzt werden. Am besten man lässt Google erst einmal in Ruhe werkeln und holt sich einen Kaffee. Das kann schon eine Zeit dauern.

Nachdem die Übersetzung komplett ist, klickt man auf „Abschließen“ und lädt die Datei herunter. Danach öffnet man POEdit und kontrolliert die Übersetzungen. Die Fleißarbeit sollte dann schon getan sein.

PHP: SoapClient Request modifizieren

Vor ein paar Tagen stand ich vor dem Problem, dass ich an einen Service mehrere XML-Nodes mit dem gleichen Element-Namen übergeben musste. Im XML ja auch kein Problem, nur leider etwas blöd, wenn man ein Array an den Soap-Client übergibt. In diesem Fall steht man etwas doof dar, weil man Array-Keys ja schlecht doppelt und dreifach vergeben kann.

Also dachte ich mir: Einfach den XML-Request des Clients modifizieren. Das ist aber leichter gesagt als getan. Ich habe zumindest keine Funktion gefunden, welche man überschreiben könnte um sich in den Serialisierungsprozess zu hängen. Also musste ich am Ende

  • doRequest überschreiben,
  • das Ganze Zeug wieder in ein Objekt wandeln,
  • mit xPath die XML-Node rausziehen,
  • die neuen Elemente einfügen
  • und alles wieder zusammenpacken.

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WordPress: Zusätzliche HTTP-Header übergeben

Eigentlich bin ich ja davon ausgegangen, dass es wieder irgendeine globale Funktion in WordPress gibt, um zusätzliche HTTP-Header zu übermitteln. Aber damit liegt man nur teilweise richtig: Es ist per Filter gelöst…

Folgendes Snippet erlaubt das hinzufügen von beliebigen Header-Informationen:

Funktioniert einwandfrei. Ist nur nirgendwo so richtig dokumentiert. Das sei für mich hiermit nachgeholt.

Sicherheitslücke TC7200 – Benutzerdaten auslesen

Dass der TC7200 von Unitymedia kein Wunderwerk der Technik ist, sollte mittlerweile vielen aufgefallen sein. Vielen Funktionen sind rein dekorativ und haben keinerlei Einfluss, wenn diese verändert werden. Unitymedia selbst nimmt sich dieser Problematik nicht an, und weicht aus, sobald man diese Themen anspricht.

Durch ein anderes Thema im Blog wurde ich von einem Leser darauf hingewiesen, dass der TC7200 eine Sicherheitslücke aufweist. Die Gerätekonfiguration kann ohne vorigen Login einfach heruntergeladen werden. Das heißt, dass jeder Benutzer, welcher Teil des Netzwerks ist, auch die Konfiguration herunterladen kann. Weiterlesen…

Unitymedia stellt meinen Anschluss ab

Noch nie habe ich davon gehört, dass ein Provider einfach einen Internetanschluss abstellt. Scheint es aber zu geben. Aktuell surfe ich über Tethering / mein iPhone. Belastet zwar ordentlich mein Internetvolumen, aber besser als gar kein Netz mehr zu haben.

Aber zur Geschichte: Am letzten Freitag habe ich von meinem Nachbarn eine Facebook-Nachricht bekommen, dass mein Internetanschluss von einem Servicemitarbeiter abgeklemmt wurde. Grund dafür ist eine „Einstrahlung auf der Leitung“. Was genau das auch immer bedeutet. Jedenfalls muss diese schon sehr lange vorliegen, da ich am Ende ja nichts an der Konfiguration geändert habe. Weiterlesen…