Monatsarchive: Juni 2014

Responsive Screen Geräte-Mockups

Ja, ein sehr englischer Titel heute. Jeder kennt sicher die Vorschau-Bilder für Theme-Downloads, welche einen Eindruck geben, wie eine Webseite auf den einzelnen Endgeräten dargestellt wird. Ich habe mir für diesen Zweck ein PSD-Template gekauft (welches übrigens auch wunderbar mit Pixelmator funktioniert).

Das Ganze gibt es für nur $8 bei GrapicRiver (Envato):

Reponsive Screen Mockup Pack

Gerade wenn man häufiger Themes erstellt und verkaufen möchte, ist dies sicher die optimalste Präsentation für das eigene Produkt. Alternativ könnte man so natürlich auch sehr komfortabel Referenzen auf der eigenen Webseite vorstellen oder ähnliches. Ich bin jedenfalls sehr begeistert – schließlich sind unendlich viele Gerätekombinationen enthalten.

Ich habe vor dem Kauf jedenfalls nicht besonders lange gezögert – mehr als 5.000 Käufe können hier einfach nicht lügen.

Nischenseitenchallenge: Woche 10 bis 13 – Das Ende

Krass – so schnell gehen also 13 Wochen um. Zurückblickend habe ich nur in den ersten 4 Wochen wirklich aktiv etwas getan. Danach hatte ich immer weniger Zeit, und als ich Zeit hatte, keine tollen Themen. Ich habe mich insgesamt viel zu wenig mit dem Thema Hausautomatisierung auseinandergesetzt, um den Besuchern langfristig hochwertigen Content liefern zu können.

Insgesamt habe ich aber sehr viel mitgenommen aus den anderen Beiträgen – die Seite werde ich nach und nach mit weiterem Content füllen und das Thema auch weiter voran treiben. Ich glaube, dass die Hausautomatisierung einen immer höheren Stellenwert in den eigenen vier Wänden einnehmen wird. Das Thema ist schwer im kommen und fast jeder Hersteller bringt sein eigenes System auf den Markt. Selbst Apple mischt ja mittlerweile schon mit.

Ich habe für mich jedenfalls mitgenommen, dass ich mir keine Unterstützung über Textbroker mehr holen werde, da die Fachtexte einfach nicht entsprechende Qualität für mich haben. Wie soll es auch funktionieren? Ich könnte ja nun auch keinen Artikel über Fußpflege oder Öltanker schreiben. Dafür sind die Leute einfach nicht genug im Thema.

Natürlich kann man nicht erwarten, dass man mit 29 Stunden Zeitaufwand am Ende ordentlich Geld verdient. Daher ist das Ergebnis für mich auch nicht besonders überraschend. Wie auch bei anderen Teilnehmern hatte ich zwar einige Amazon-Klicks (70 Stück), aber am Ende dann doch nichts verkauft. Bestimmt haben sich nur einige Challenge-Teilnehmer die Produkte angesehen. Viel Traffic über Google kam ja nicht.

Die Seite hat zwar einige Top 5 Keywords, aber diese haben kaum Impressionen, da sie wohl einfach zu selten gesucht werden. Die starken Keywords sind noch sehr weit hinten in den Rankings. Wahrscheinlich ist für Google die Seite einfach noch zu jung. Ich hoffe das gibt sich mit der Zeit.

Zusammenfassung / Statistik

  • Ausgaben gesamt: 57,28 €
  • Einnahmen gesamt: 5,54 €
  • Investierte Arbeitszeit gesamt: ca. 29 Std.
  • Eindeutige Besucher gesamt: 483

Kontostand (unverändert): -51,75 €

Unitymedia – TC7200 mit eigenem Router betreiben

Vor einiger Zeit habe ich mein Paket bei Unitymedia gewechselt. Bisher hatte ich 3Play mit 32Mbit. Irgendwann habe ich mal ein HD-Paket dazu gebucht (mit CI+ Modul). Da ich das Fernsehen aus dem 3Play nicht mehr nutzte, musste eine andere Lösung her – so war ein Wechsel zu 2Play 100 die beste Wahl. Leider bekommt es Unitymedia nicht hin, dass man 3Play 100 mit einem CI+ Modul nutzt (da muss man immer den Receiver nehmen).

Also habe ich nun zwar zwei Verträge, aber das macht es auch ein wenig individueller. Heute habe ich die neue Hardware angeschlossen und alles funktioniert auch wunderbar. Allerdings möchte ich kein extra WLAN aufspannen, und auch sonst keine Funktionalität des TC7200 von Technicolor nutzen. Dafür habe ich schließlich meinen Apple AirPort Extreme schon sehr lange im Einsatz. Außerdem ist dort alles bereits konfiguriert und ich habe keine Lust alle Geräte im Haushalt umzukonfigurieren. Weiterlesen…

Mac OS X Snippet Manager – CodeBox

Schon länger war ich auf der Suche nach einem Tool, mit dem ich meine Snippets anständig organisieren kann. Das meiste braucht man ja dann irgendwie doch öfter als man denkt. Bisher habe ich häufig gist für diese Aufgabe genutzt – gerade im Magento-Bereich.

Aber irgendwie musste es doch eine elegantere Lösung für das Problem geben. Also suchte ich im Internet nach „Mac OS X Snippet Manager“. Ich war erstaunt, welche Vielzahl von Apps es für diese Aufgabe gibt. Ich war kurz davor Snippets zu kaufen (wegen eines 50% Rabatts). Das PayPal-Fenster war schon offen, und ich war kurz davor zu klicken. Irgendetwas hat mich aber dann doch davon abgehalten, und ich habe den nächsten Google-Link geöffnet. Hier fand ich die nächste App.

Am Ende hat mir Codebox (AppStore) am meisten zugesagt. Die App kostet 8,99€ und sollte damit im Budget von wirklich jedem liegen. Man kann beliebig viele Libraries anlegen, welche wiederum Groups enthalten. Diese Groups kann man in Ordner einsortieren. Jede Group kann beliebig viele Snippets enthalten. Ein Snippet kann dabei sogar aus mehreren Dateien bestehen. So sind der Sortierung wirklich keine Grenzen gesetzt. Abgerundet wird das Ganze durch Smart-Folders, welche man schon aus anderen Programmen wie Aperture oder dem Finder kennt. So kann man Snippets ganz einfach nach Erstellungsdatum, verschiedenen Tags oder Namen Filtern. Extrem cool!

CodeBox

Zusätzlich unterstützt CodeBox auch Syntax-Highlighting für unendliche viele Sprachen. Welche man sehen möchte, kann man in den Einstellungen filtern – so braucht man nicht ständig zwischen tausenden Sprachen suchen, um die gerade genutzte zu finden. Echt cool!

Das genialste Feature ist per default aber deaktiviert: Die Toolbar-Integration. Hier läuft ein kleiner Dienst, welcher per Klick das Browsen durch die verschiedenen Snippet-Kataloge erlaubt. Nutzt man die Spotlight-ähnliche Suche, findet man super schnell einzelne Snippets und kann diese in die Zwischenablage kopieren. Was will man also mehr?

Was nun noch fehlen würde, wäre eine saubere Integration zu phpStorm – aber das ist dann schon fast zu viel gewünscht. Sogar beinah unnötig: Denn wenn man das Snippet gefunden hat, kann man dieses nicht nur in die Zwischenablage kopieren lassen, sondern eben auch in das aktuelle Fenster einfügen lassen! Somit einfach die Stelle im phpStorm auswählen, Snippet suchen und einfügen lassen. Genial.

CodeBox Paste

Volle Kaufempfehlung!

Link-Shortener im Überblick

Wer kennt sie nicht: Link-Shortener. Diese sind etwas umstritten,

  • da man erst erkennt, wo die Reise hingeht, wenn man auf den Link geklickt hat.
  • diese oft sehr kryptisch sind
  • man nicht weiß, wie lange Links eigentlich gültig sind – im schlimmsten Fall verlinkt man auf Dinge, auf die man lieber nicht verlinken möchte
  • durch Tracking durch den Shortener-Dienst – dieser kann kontrollieren, wie viele Klicks jeder Link bekommt
  • im Falle eines Hacks des Dienstes, alle Links auf ein anderes Ziel verweisen könnten

Daher sind diese Dienste immer mit Vorsicht einzusetzen. Ich würde diese Links z.B. niemals in meine Blog-Beiträge einbinden. In manchen Situation macht es eventuell in Sachen Social Media Sinn – aber im großen und Ganzen betrachte ich persönlich das Thema eher kritisch. Wenn ich schon einen Dienst wählen müsste, dann den von Google (goo.gl). Dort habe ich eh schon ein Konto, kann meine Links selbst verwalten und kann relativ sicher sein, dass der Dienst so sicher wie möglich ist. Außerdem ist es relativ unwahrscheinlich, dass der Dienst eingestellt wird (auch wenn man das mit einzelnen Google-Diensten auch schon erlebt hat – wie z.B. Google Reader).

Dennoch nutze ich die Links nur auf meiner Facebook-Seite. Wenn man auf Facebook beispielsweise einen Amazon-Affiliate-Link postet, sieht das schon etwas komisch aus – hier helfen Link-Shortener schon ungemein. Twitter macht Links ja selbst kürzer (t.co). Facebook hat auch einen hauseigenen Dienst (fb.me) – dieser ist aber meines Wissens nach eher für das Tracking der User zuständig, als für die Öffentlichkeit zugänglich (genau wie bei Twitter).

Aber was soll man tun, wenn man nicht auf die kurzen Links verzichten möchte?

Selbst hosten

Wer auf Nummer sicher gehen will, installiert sich eben selbst einen Shortener auf seinem Webspace. Hier bieten sich folgende Lösungen an (unsortiert):

Dadurch ist man vor den oben genannten Punkten sicher. Ansonsten sollte es jeder PHP-Entwickler schaffen, sich selbst ein kleines Script dafür zu schreiben (sollte ja in wenigen Zeilen erledigt sein). Dieser Artikel ist zwar schon uralt, aber gibt auch einige Informationen für Anfänger.

Wer WordPress im Einsatz hat, findet sicher auf der offiziellen Seite ein nützliches PlugIn für diese Aufgabe. Hier kann ich aber leider keinerlei Tipps geben, welches am zuverlässigsten ist.

Liste von Diensten

Wem die Risiken bekannt sind, und wer dennoch die bekannten Dienste nutzen möchte, kann sich in dieser Liste austoben. Geordnet nach meiner persönlichen Meinung, wo ich zuerst Links kürzen würde.