Monatsarchive: April 2014

Festplatte im MacBook Pro tauschen und Daten kopieren

Auf Dauer wurde es auf der 320GB-Festplatte im MacBook Pro meiner Freundin Nadine etwas eng – das lag nicht zuletzt daran, dass sie immer mehr Fotografiert und sich so natürlich das ein oder andere RAW-File angesammelt hat. Nach einer Diskussion über externe Festplatten und das Entfernen des internen Laufwerks stand fest: Ich darf nur eine größere Festplatte verbauen, und alles muss so bleiben wie es ist.

Nach einer kurzen Recherche, entschied ich mich für eine Western Digital mit 1TB Kapazität. Aber wie sollten die Daten nun möglichst stressfrei auf das neue Medium kopiert werden? Diese Anleitung kann natürlich genauso gut dazu verwendet werden, die neu erworbene SSD mit den alten Daten zu bespielen.

Vorbereitungen

Nun gibt es sicher mehrere Wege zum Ziel. Anfangs war ich natürlich schwer von der Idee begeistert, das Ganze mit dd zu lösen. Andere schwören auf den Carbon Copy Cloner (oder wie genau der auch heißt). Am Ende habe ich mich dazu entschieden, das Ganze mit den Bordmitteln zu lösen:

  • Auf der einen Seite wäre da die Variante, die Daten in Time-Machine zu packen und die neue Festplatte von dort wiederherzustellen. Da aber aktuell weder ein Time-Machine-Backup des Systems vorliegt, noch eine Festplatte mit genügend freiem Speicherplatz im Haus ist um ein solches anzulegen, fällt diese Variante weg.
  • Mit dem Disk-Utility über die Recovery-Tools die Inhalte überspielen und die Partition danach vergrößern

Also entschied ich mich für Möglichkeit zwei. Dazu braucht man nur einen kleinen USB-Stick mit etwas Platz, auf welchem man eine Recovery-Disk macht. Dafür dient das Tool OS X Recovery Disk Assistant. Geladen, gestartet, USB-Stick eingesteckt und auf Go geklickt. Nach etwa einer Minute war das Tool auch schon fertig. Dann steckt man den Stick in den Rechner und startet diesen neu. Während des Neustarts hält man dann die Optionstaste (ALT) gedrückt, um das zu bootende Medium zu wählen.

Weiterhin braucht man natürlich noch einen SATA zu USB-Adapter, um die neue Festplatte auch bespielen zu können. Alternativ könnte man auch (wie ich) ein vorhandenes externes Festplattengehäuse zerlegen und dort die neue Festplatte einstecken. So oft braucht man so einen Adapter schließlich auch nicht.

Recovery Disk Assistant

Hier wählen wir natürlich unseren neuen USB-Stick aus und starten das Festplattendienstprogramm (Disk Utility). Auf der neuen Festplatte legen wir als erstes eine Partition an, welche am besten genauso groß ist wie die aktuelle. Das hat sich für mich daher als sinnvoll erwiesen, da dadurch die Kopierzeit um einiges kürzer wurde – zum Vergleich:

  • 1 Partition mit der kompletten Größe (1 TB) = 19 Stunden
  • 2 Partitionen, davon eine mit 320 GB = 6 Stunden

Da ich bisher sehr gute Erfahrungen mit dem Disk Utility im Bezug auf neue Partitionen (erstellen, verkleinern, vergrößern, …) gemacht habe, wird die Partition dann am Ende einfach auf die volle Volumengröße vergrößert.

Kopieren der Daten

Im nächsten Schritt wählt man im Disk Utility einfach den Punkt Wiederherstellung (Recovery) auf der aktuellen Quellfestplatte aus. Wichtig ist, dass man dabei die Partitionen wählt, und nicht das Volume selbst. Per Drag and Drop wird die Zielfestplatte dann einfach in das untere Feld gezogen.

Disk Utility Recovery

Um Verwirrung vorzubeugen: Der hier gezeigte Screenshot ist nur ein Beispiel aus meiner aktuellen Konfiguration, und nicht den Fall vom System meiner Freundin.

Nach einem Klick auf Restore wird man noch gefragt, ob das auch wirklich alles so richtig ist was man da so vor hat. Diesen Satz bitte genaustens lesen und alles dreimal prüfen – sonst überschreibt man am Ende noch seine alte Festplatte mit lauter leeren Blöcken… Das wäre denkbar unschön.

Nach, wie schon erwähnt, 6 Stunden Wartezeit (die Angabe war erschreckend genau), konnte ich das System dann herunterfahren und die Festplatte austauschen. Wer nicht ganz so optimistisch an die Sache herangehen möchte wie ich, kann natürlich auch erst wieder mit einem Neustart und gedrückter ALT-Taste von der neuen Festplatte booten. Aber wenn es keine Fehlermeldungen gab, sollte auch alles gut sein. Bei mir lief das System jedenfalls sofort wieder hoch.

Da die Partition aber noch etwas zu klein war, habe ich das System erneut vom Stick gebootet, die Partition größer gezogen und die Änderungen gespeichert – das geht wirklich kinderleicht. Die Änderung der Partitionsgröße hat zirka 5 Minuten gedauert.

Fertig! Das kann wirklich jeder.

Audible AAX zu AAC/MP3 konvertieren – DRM entfernen

Nachdem ich mir gerade auf Audible mein erstes Hörbuch gekauft habe, möchte ich dieses natürlich auch auf einem Endgerät meiner Wahl anhören können, welches eventuell gar kein DRM unterstützt. Auf dem Mac bin ich dabei auf drei (eigentlich eher zwei) verschiedene Softwarelösungen gestoßen.

  1. Ondesoft AudioBook Converter For Mac ($29,95 ~22€) – Ausgabe: AAC
  2. Noteburner Audiobook Converter ($34,95 ~25€) – Ausgabe: MP3
  3. Tune4mac iTunes Audio Converter ($34,95 ~25€) – Ausgabe: MP3

Ich hatte alle Lösungen installiert, alle funktionieren wunderbar. Man kann bequem alles in einer Trial-Version starten (dann kann man nur die ersten 3 Minuten des Audio-Books konvertieren). Keins der Softwarepakete fragt nach einem Passwort beim Start und braucht auch keinen Installer. Das sind für immer schon sehr viele Pluspunkte, da man sich so relativ sicher sein kann, dass kein Mist im System getrieben wird. Gerade bei diesen x zu y Konvertern bekommt man (gerade unter Windows) doch gerne Mal Spyware oder Malware untergejubelt – aber auf dem Mac ist alles besser scheinbar.

Dazu sollte man sagen, dass die Lösungen 2 und 3 genau die selbe Oberfläche haben und bestimmt auch genau den selben Kern – da unterscheidet sich nur der Name. Keine Ahnung warum das so ist – ich gehe davon aus, dass Tune4Mac einfach die Noteburner-Lösung aufgekauft hat, um sein Softwareangebot zu vervollständigen.

Meine Wahl: OndeSoft AudioBook Converter

Da ich eigentlich noch nie den Originalpreis für irgend eine Software gezahlt habe, lohnt sich die Suche nach einem Gutscheincode immer. Über Bits Promo bin ich auf den besten Preis gekommen. So habe ich für den Ondesoft AudioBook Converter unterm Stich gerade einmal 13,07€ bezahlt – und das sogar noch über PayPal (die anderen Lösungen kann man leider nur per Kreditkarte/Sofortüberweisung kaufen).

Funktionsweise

Scheinbar arbeiten alle Lösungen identisch: Der iTunes-Output wird abgegriffen und das Hörbuch abgespielt. Das geschieht mit einer bis zu 16-fachen Geschwindigkeit. Also muss man nicht in Echtzeit konvertieren – das ist schonmal gut. Dennoch ist die Wartezeit natürlich schon erheblich. Da dachte ich schon, dass man das irgendwie schneller hinbekommt. Eventuell wird das auch aus rechtlichen Gründen so gelöst, da man den Kopierschutz ja gar nicht umgeht, sondern nur die Ausgabe mitschneidet.

Fazit

Ich bin jedenfalls mit dem Preis-/Leistungsverhältnis sehr zufrieden. Am Ende liegt also ein m4a-File im Ausgabeverzeichnis, welches man dann ja auch noch relativ einfach in ein MP3-File konvertieren kann. Wenn ich auch anfangs dachte, dass es sehr viel einfach ist, den DRM-Schutz zu entfernen, bin ich eines besseren belehrt worden. Alles was ich gefunden habe, war kostenpflichtige Software. Falls jemand eine OpenSource-Lösung kennt, bin ich über Kommentare natürlich sehr dankbar.

Disclaimer: Die hier vorgestellte Software wurde weder von mir entwickelt, noch möchte ich illegale Aktivitäten unterstützten. Ich möchte hier lediglich eine Reihe von Software vorstellen, die es erlaubt, die ehrlichen erworbenen Titel von Audible auf einem beliebigen Endgerät zu genießen, ohne auf DRM-Unterstützung angewiesen zu sein. Ich kann weiterhin keine Informationen dazu geben, ob das Entfernen des DRM-Schutzes legal ist – jeder handelt hier auf eigene Gefahr und sollte sich mit der Thematik auseinander setzen.

Nischenseitenchallenge: Woche 6 – Entspannt geht es weiter

Irgendwie rasen die Wochen momentan nur so ins Land. Diesen Monat habe ich gefühlt noch gar nichts geschafft. Und auch in der letzten Woche ist nicht sehr viel passiert. Ich habe lediglich ein paar Links aufgebaut und wollte eigentlich ein paar Beiträge mehr schreiben. Aber das ist auch nichts geworden, da man sich pro Beitrag wirklich lange mit dem Thema beschäftigen muss, um keinen Mist ins Netz zu stellen.

Da merkt man auch wieder, dass das Thema Hausautomatisierung gar keine richtig Nische ist, sondern ein extrem komplexes Thema mit sehr vielen Facetten. Ich muss einfach nur dran bleiben. Aber wenn ich nicht arbeite, genieße ich lieber das schöne Wetter (welches aber heute nicht besonders viel von sich zeigt).

Das scheinen momentan aber sehr viele Mitstreitern so zu gehen. Während anfangs noch alle sehr euphorisch dabei waren, liest man immer mehr Beiträge davon, wie es gerade stockt.

Weiterlesen…

Mehr Platz auf der Festplatte – CleanMyMac 2

Eigentlich habe ich einer eher skeptische Meinung gegenüber „Clean“-Tools. Gerade auf dem Mac denke ich mir: Der kümmert sich schon gut um sich selbst und ich muss da nicht viel machen. Zudem kommt die Einstellung daher, dass man mit Werbung vom „MacKeeper“ (oder wie das Teil heißt) zugeschmissen wird, und das alles nicht gerade einen seriösen Eindruck macht.

Vor einiger Zeit hat mir ein Arbeitskollege dann mal das Tool CleanMyMac 2 von MacPaw gezeigt. Nun habe ich die knapp 40 Euro auch einmal investiert und das Tool über meine Festplatten geschoben. Das Ergebnis hat mich schon beeindruckt: 17,13 GB mehr Platz! Darunter war nun hoffentlich nichts, was ich noch brauche. Aber das wird sich nach dem nächsten Systemstart sicher zeigen… Ich bin aber guter Dinge, dass die Entwickler wissen was sie wirklich löschen können und was nicht.

Gut, der Erfolg ist sicherlich auch darauf zurück zu führen, dass ich vor ein paar Tagen ein paar Magento-Projekte gelöscht habe, welche in der Versionskontrolle liegen und ich sie ewig nicht mehr angefasst habe. Also etwas geschummelt.

Außerdem zeigt einem das Tool sehr große Dateien an, die man schon sehr lange nicht mehr angefasst hat. So konnte ich alte Videoprojekte löschen und zusätzlichen Speicher frei machen. Für mich war das Ganze mehr ein Experiment als wirklich notwendig. Immerhin habe ich 2 Festplatten in meinem MacBook Pro (insgesamt 1TB). Die sind noch lange nicht voll – aber schaden kann etwas aufräumen ja auch nicht.

CleanMyMac 2

 

Ob man das Tool wirklich braucht sei dahingestellt – ich kenne kein vergleichbares, und der erste Eindruck ist extrem gut. Ich vertraue dem Tool einfach. Und das Gefühl habe ich bei anderen nichtmal beim Download. Dafür zahlt man aber auch einen relativ stolzen Preis für eine sehr kleine Aufgabe. Für das Geld bekommt man immerhin schon fast eine 1TB externe Festplatte – wenn man das so rechnen möchte.

Nischenseitenchallenge: Woche 5 – Stillstand

Irgendwann passiert es in der Challenge sicher jedem – die Woche ging super schnell um, es blieb einfach keine Zeit und am Ende ist nichts passiert. Ich bin damit nicht wirklich glücklich und hatte mir für die Woche eigentlich sehr viel mehr vorgenommen. Aber irgendwie kommt ja am Ende dann doch alles anders.

So habe ich zwar immer regelmäßig die Artikel die anderen Teilnehmer gelesen, aber selbst habe ich am Ende nicht besonders viel geleistet. Das tut mir für die interessierten Leser meines Blogs auch wirklich leid und ich gelobe Besserung. Der Montag ist zwar auch schon wieder um, aber ab morgen wird es bestimmt besser!

Zusammenfassung / Statistik

Am Ende kommen wir also wieder zur wöchentlichen Zusammenfassung.

  • Ausgaben: 0,00 € (Gesamt: 57,28 €)
  • Einnahmen: 0,00 € (Gesamt: 2,36 €)
  • Investierte Arbeitszeit: ca. 0 Std. (Gesamt: ca. 26 Std.)
  • Eindeutige Besucher diese Woche: 61 (Gesamt: 223)

Kontostand (unverändert): -54,92 €