Monatsarchive: Oktober 2013

Automatische Updates unter WordPress 3.7 (abschalten?)

Das sicher größte Feature von WordPress 3.7 sind die automatischen Updates. In diesem Beitrag möchte ich kurz auf diese eingehen, und erläutern wann sich WordPress automatisch aktualisiert und warum man diese Funktion eventuell abschalten sollte. Grund für den Beitrag sind natürlich meine eigenen Gedanken über dieses Blog, da auch ich eben endlich mal auf Version 3.7 gegangen bin.

Für mich war der erste Grund die Updates abschalten zu wollen, dass ich nicht möchte dass wegen fehlender Kompatibilität zu irgendwelchen PlugIns oder Themes mein Blog nicht mehr erreichbar ist während ich nichts dagegen tun kann und eventuell auch erst sehr spät davon erfahre. Natürlich schließen diese Updates eventuell sehr schwere Sicherheitslücken und von diesem Standpunkt ist es sicherlich auch zu verkraften wenn die Seite durch inkompatible Software mal für ein paar Stunden vom Netz geht. Das Risiko möchte man aber spätestens dann nicht mehr, wenn man etwas mehr Traffic auf der Seite hat. Nun sichert WordPress zwar zu, dass die Updates keine Major-Changes enthalten und, wenn ich ehrlich bin, ist es mir auch so gut wie noch nie passiert dass ein Update Probleme gemacht hat, aber ich möchte es dennoch vermeiden.

Wirklich genial finde ich den Fakt, dass die Entwickler an die fortgeschrittenen Benutzer und andere Entwickler gedacht haben. So werden die automatisch Updates nicht durchgeführt sobald eine Versionskontrolle erkannt wird.

Seit 4 Monaten steht der Beitrag nun schon auf „Entwurf„. Mittlerweile ist WordPress 3.8 erschienen und ich hatte nicht ein einziges Mal ein Problem mit einem Update. Ich muss aber zugeben, dass ich auch nur ein einziges Mal eine Mail zu einem automatisch ausgeführten Update bekommen haben. Das heißt nun entweder, dass die automatisch Updates nur einmal genutzt wurden, oder bei der ersten Aktualisierung die Benachrichtigungen wieder abgeschaltet wurden.

Ich sehe jedenfalls keinen Grund mehr, die automatischen Updates abzuschalten. Falls man es doch tun möchte, muss man in die Config einfach folgendes einfügen:

Erster Beitrag auf Webguys.de

Nun bin ich schon über ein Jahr bei der code-x GmbH, und somit auch im Team der Gründer und Betreiber des größten Magento-Blogs in Deutschland, und habe es tatsächlich in der Zeit nicht einmal geschafft einen Artikel auf Webguys.de zu veröffentlichen.

Als ich vor ein paar Tagen einen Fehler in der neuen Magento-Version 1.8.0.0 gefunden habe, konnte ich es mir dann aber doch nicht nehmen lassen einen kurzen Beitrag dazu zu verfassen. Nun ist das Thema nicht besonders komplex, aber ich denke es ist eben erst der Anfang und ich werde sicher in Zukunft noch weitere Beiträge schreiben – falls ich darf.

MAMP – Passworteingaben beim Start vermeiden

Wenn man den Apache von MAMP auf Port 80 laufen lässt, muss man bei jedem Start und Stop sein Passwort eingeben. Schuld ist die Tatsache, dass man das für jeden Port unter 1024 tun muss, wenn man diesen zur Verfügung stellen möchte. Doch was muss man tun, damit man das Passwort nicht immer eingeben muss? Natürlich gibt es im Netz irgendwelche Apple-Scripts um dies zu vermeiden. Leider muss man in diesen dann oft das eigene Passwort hinterlegen – nicht besonders elegant wie ich finde.

Alternativ leitet man die Anfragen von einem Port über 1024 einfach auf Port 80 weiter. Das geht ganz einfach im Terminal mit folgendem Kommando:

In diesem Fall werden alle lokalen Anfragen von Port 8080 auf Port 80 weitergeleitet. Nachdem man den Apache in der MAM-Konfiguration auf Port 8080 geschoben hat, wird er einem beim nächsten Start nicht mehr mit einer Passwortabfrage belästigen.

Eine Liste aller Weiterleitungen bekommt man mit:

Falls man sich dann doch gegen diese Weiterleitung entscheiden sollte, kann man diese folgendermaßen löschen:

Viel Spaß beim stressfreien Arbeiten!

Screenshots mit Mac OS X – was alles geht

In einem vorigen Beitrag habe ich ja schonmal kurz geschrieben, wie man das Dateiformat von Screenshots unter Mac OS X ändern kann. Heute hat mir Stefan noch ein weiteres Feature von OS X gezeigt, welches ich so noch nie gesehen habe: Screenshots von einzelnen Anwendungen. Gut, unter Windows gibt es dafür auch eine Tastenkombination, aber auf meinem Mac habe ich genau diese Funktion schon etliche Male vermisst.

Bisher bekannt:

  • Cmd (Apfel) + Shift + 3 = handelsüblicher Screenshot
  • Cmd (Apfel) + Shift + 4 = Screenshot von einem gewünschten Ausschnitt machen

Jetzt kommt der (für mich) neue Teil: Nachdem man Apfel + Shift + 4 gedrückt hat erhält man ein Fadenkreuz. Nun wählt man aber keinen Ausschnitt, sondern drückt die Leertaste – nun wandelt sich das Fadenkreuz in eine kleine Kamera und man kann auf die Anwendung klicken, welche man verewigen möchte. Fertig!

Wirklich simpel aber echt genial. Man lernt eben doch nie aus. Zum Glück muss ich nun nicht mehr die Fenster mühsam per Hand ausschneiden – das ist wirklich zu ungenau.