Monatsarchive: Mai 2012

Relative URLs in absolute wandeln

Vor ein paar Tagen habe ich über den Umstieg auf Feedburner von Google berichtet. Leider hat mein RSS-Feed (selbst geschrieben) einige eingebettete Links und Fotos nicht als absolute Pfadangaben enhalten. Also trat das Problem auf, dass diese nicht sichtbar waren/nicht geladen werden konnten.

Das Problem war mir bis dato nicht aufgefallen, da mein RSS-Reader (Vienna) scheinbar alle relativen Adressen automatisch mit der Feed-URL verheiratet.

Jedenfalls musste das Problem gelöst werden – da ich aber keine Lust hatte an zig stellen im Code die relativen Pfadangaben zu ändern musste eine andere Lösung her. Also beschloss ich eine Funktion zu schreiben, welche mit Hilfe regulärer Ausdrücke die relativen Links in absolute wandelt. Hier der Code:

2 Klicks für mehr Datenschutz

Aus einer Datenschutzdebatte heraus ist ein jQuery-Plugin entstanden welches zwei Klicks erfordert bevor man einen Beitrag in einem sozialen Netzwerk teilen kann. Das ganze war scheinbar nötig, da Facebook und andere auch so mitbekamen auf welchen Seiten sich ihre Nutzer bewegen – und das ohne dass diese auf die „Teilen“-Schaltflächen klicken brauchten.

Diese Daten werden von Facebook dann für personalisierte Werbung und andere Aktionen verwendet. Um dies zu vermeiden kann man das genannte Plug-In verwenden. Dieses habe ich nun auch auf meiner Homepage im Einsatz.

Yahoo! Axis

Totgeglaubte leben bekanntlich länger. So habe ich mein Leben lang bisher noch kein Yahoo! genutzt (abgesehen von Flickr, wofür ich sogar bezahle). Natürlich bin ich kein Maßstab für den Rest der Welt und in Deutschland konnte Yahoo! als Suchmaschine wohl auch nie richtig Fuß fassen, in anderen Ländern sieht das sicher anders aus.

Aber: Jetzt sind die mit einer innovativen Idee wieder da – Yahoo! Axis. Dabei handelt es sich um eine neue Art Informationen im Web zu suchen. Der Unterschied ist, dass es sich nicht um eine einfache Webseite handelt, sondern um ein Browser-Plugin. Soweit ich weiß ist es für alle gängigen Browser verfügbar. Ich habe es für Chrome unter Mac OS X 10.6 getestet.

Mein erster Eindruck ist so lala. Alles etwas gewöhnungsbedürftig. Man hat auf quasi jeder Seite dann eine kleine Textbox in der unteren linken Ecke. Klickt man in diese Box baut sich Axis auf. Man bekommt Vorschläge für tendige Suchen und wenn man anfängt zu tippen bekommt man eine Reihe von Seiten angezeigt mit den Treffern – der Unterschied: Angezeigt werden keine einfachen Texte, sondern Screenshots der Internetseiten. Neu ist das Konzept nicht – auch bei Google kann man sich eine Vorschau der Ergebnisseite anzeigen lassen.

Weiterhin gibt es einige nützliche Features wie die Wettersuche. So sucht man einfach nach „Weather Ort„. Man bekommt direkt eine Wettervorhersage ohne einen Klick. Der einzige Vorteil den ich sehe: Man muss die aktuelle Seite nicht verlassen und kann die Seite jederzeit wieder weg klicken.

Deinstallieren kann man das PlugIn übrigens einfach wieder über die Extensions von Chrome. Ausprobieren ist also sehr unkritisch und ich kann es jedem nur empfehlen. Mein Geschmack war es irgendwie dennoch nicht.

Coda 2 ist da!

Heute wurde Coda 2 von Panic released. Als kleines Willkommensangebot gibt es Coda für 39.99€ im Mac AppStore (nur heute). Ich habe das Angebot direkt wahr genommen und hoffe damit die Kombination aus Smultron und Flow ablösen zu können.

Auf den ersten Blick (nach fünf Minuten Benutzung) sieht alles sehr gut aus! Ich freue mich schon etwas länger mit dem Programm zu arbeiten. Am meisten freue ich mich auf die IntelliSense beim erstellen und bearbeiten von CSS- und PHP-Dateien.

PHP Trackbacks

Nachdem ich im vorigen Artikel bereits von Pings berichtet habe, möchte ich nun die Tracksbacks etwas genauer erkläutern. Trackbacks sind eine Funktionalität mit der Beziehungen zwischen Blogs hergestellt werden können. Entwickelt wurde der Mechanismus ursprünglich von SixApart.

Sollte sich also jemand auf einen Artikel aus dem eigenen Blog beziehen sendet er im Idealfall einen Trackback um die Seite von dem Bericht zu informieren. Andersherum sendet man Trackbacks wenn man Links zu anderen Artikeln einbettet.

Um diese Funktioalität zu implementieren gibt es bereits ein SourceForge-Projekt namens PHP Trackback. Es wird eine Klasse bereitgestellt mit der man sowohl Trackback senden als auch auswerten kann. Lizensiert ist das Ganze unter der GPL. Ein deutsches Tutorial zur Verwendung dieser Klasse findet man hier.

Mittlerweile wurden Trackbacks allerdings bei WordPress weitestgehend von Pingbacks abgelöst.

Ping-Funktionalität

Seit ich Blogging kenne lese ich immer wieder von Pings und Trackbacks. Doch was ist das überhaupt?

Es gibt eine ganze Reihe sogenannter Update-Services. Einer der bekanntesten Dienste ist Ping-o-Matic! Dieser Dienst informiert dann weitere Dienste über Änderungen auf der eigenen Seite. Klingt erstmal kompliziert – ist bei WordPress beispielsweise aber integriert und passiert somit automatisch.

Warum sollte man das machen? Ganz einfach: Traffic generieren! Umso mehr Seiten über Änderungen in eurem Blog oder eurer Seite benachrichtigt werden, desto weiter oben landet man in den Ergebnissen der Suchmaschinen und desto mehr Leute besuchen Eure Website! Ganz einfach.

Eine weitere freie Seite ist Feed Shark. Diese pingt automatisch eine ganze Liste von Diensten auf Basis eines RSS-Feeds. Leider muss man auf der eigenen Seite einen Werbelink einbauen damit der Dienst funktioniert. Daher scheidet er leider für mich aus – im schlimmsten Fall implementiere ich diese Funktionalität lieber selbst. So lernt man wenigstens noch etwas neues dazu.

Eine weitere Funktion sind Pingbacks. Diese Funktionieren bei WordPress nach dem selben Schema: Es werden alle Links in einem Artikel gesucht und ein XML-RPC-Request an diese gestellt. Weitere Informationen gibt es hier und auf der offiziellen Website.