Magento2 Entwicklungsumgebung einrichten – PhpStorm + MAMP

So langsam kommt Magento 2 ja an den Start – auch wir haben mittlerweile den ersten Magento 2 Shop online und so kommt es natürlich, dass immer mehr und mehr Entwickler in den Prozess einbezogen werden und von anderen Entwicklern lernen. Jetzt ist es natürlich so, dass wir ganz am Anfang stehen und genau jetzt noch die Chance haben, von Anfang an alles richtig zu machen. Das ist natürlich nicht so einfach, aber besser jetzt, als am Ende wieder alle abzuholen.

Die Problematik ist, auf allen Systemen den gleichen Stand des Projektes herzustellen. Alle sollen mit dem gleichen Workflow, den gleichen Tools und mit dem gleichen Code-Style arbeiten. Im Idealfall laufen bei jedem Commit dann noch Tools wie phpcs, phpmd oder jshint über den Code und finden „Fehler“ der Entwickler bevor der Stand total kaputt geht und wieder jeder in seinem eigenen Code-Style programmiert. Ich mag das z.B. überhaupt nicht aber Magento liefert einiges schon von Anfang an mit – man muss es nur nutzen! Weiterlesen…

PEAR unter AMPPS installieren (Mac OS X)

Um PEAR für AMPPS zum Laufen zu bringen, muss man als erstes in das entsprechende PHP-Verzeichnis wechseln. Diesen Vorgang muss man je PHP-Version wiederholen, für welche man PEAR gerne nutzen möchte. In meinem Beispiel tue ich dies für Version 5.6.

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Magento2 Composer Update: Failed to enable crypto

Wie mittlerweile bekannt sein sollte, entwickle ich Magento2 ebenfalls auf einem Mac unter MAMP (3.5) mit PHP 5.6 und PHP 7. Das lief auch alles wunderbar, bis Magento auf ihrer eigenen Repo-Source (https://repo.magento.com/) sich dazu entschlossen hat, TLS 1.0 nicht mehr zu unterstützen. Somit kann man nun mit einem älteren PHP nicht mehr auf die Systeme zugreifen, da keine Verbindung aufgebaut werden kann.

Testen kann man dies wie folgt:

Dass das nicht erfüllt werden kann, sieht man in er phpInfo hier:

  • SERVER_SOFTWARE Apache/2.2.29 (Unix) mod_wsgi/3.5 Python/2.7.10 PHP/5.6.10 mod_ssl/2.2.29 OpenSSL/0.9.8zh DAV/2 mod_fastcgi/2.4.6 mod_perl/2.0.9 Perl/v5.22.0
  • Registered Stream Socket Transports tcp, udp, unix, udg, ssl, sslv3, sslv2, tls, tlsv1.0

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Synology Photo Station 6 zeigt keine Fotos mehr

Ich hatte seit längerem das Problem, dass ich in Photo Station 6 von Synology keine Fotos mehr angezeigt bekommen habe. Das Problem ist mir erstmals nach einem Update des Systems auf die neueste Version 6 aufgefallen. Und ich glaube dass genau für diesen Fall die Rechte nicht richtig übernommen wurden.

Das Problem zeigte sich so, dass beim Öffnen von Photo Station im Browser keine Inhalte mehr geladen wurden. Der Ladebalken lief ewig, bis am Ende ein Fehlermeldung erschien, dass keine Inhalte angezeigt werden können.

Die Lösung liegt in der Rechteverwaltung von Photo Station 6. Dazu einfach

  • die Seite im Browser öffnen
  • dann links auf „Einstellungen gehen“
  • danach den Menupunkt „Gruppen“ aufrufen
  • Doppelklick auf „users“ machen
  • auf den Button „Privilegien zuweisen“ klicken
  • Bei allen Ordern die beiden Haken für „Album durchsuchen“ und „Dateien hochladen“ setzen

Die letzten beiden Schritte auch noch für die Gruppe „http“ durchführen, damit die Apps auch wieder entsprechend funktionieren!

SynologyPhotoStationPrivilegien

Danach lief wieder alles wie gewünscht.

exFAT auf dem Synology NAS

Endlich kann man mit dem SynologyNAS auf externe Medien zugreifen, welche mit exFAT formatiert sind. Der ganze Spaß kostet allerdings 3,99 USD und ist über PayPal zu bezahlen. Aber im Ernst: Das ist es mir 10x Wert! Also einfach über das Paketzentrum laden, auf Kaufen klicken und die beiden Schritte bei PayPal erledigen, fertig.

Hat bei mir alles komplett unkompliziert funktioniert und mein angeschlossenes exFAT-Geräte wurde auch sofort erkannt und ich konnte es nutzen. Perfekt! Viel einfach geht es nun wirklich nicht. Auf jeden Fall besser, als die Lizenzkosten direkt auf das Gerät umzulegen wenn es am Ende nur von einem Bruchteil der Nutzer benötigt wird.

Aktuell steht der Download-Zähler im Paket-Zentrum gerade einmal bei 290 Downloads – also nicht wirklich viel. Entweder es weiß noch niemand von der Option, oder es ist wirklich nur für bestimmte Nutzergruppen interessant.

Ich bin auf jeden fall sehr glücklich, dass es endlich möglich ist!

Synology ExFAT USB

Synology ExFAT

 

Bilder für Social Media einfach erstellen

Sicher kennst Du diese Zitate-Bildchen mit irgendeinem schlauen Spruch drauf und einem stylischen Bild dahinter. Jetzt setzen sich die wenigsten aber sicherlich an Photoshop, kaufen Stock-Fotos und die passende Schriftart und teilen diese dann im Netz. Viel mehr werden dafür Online-Generatoren genutzt, welche einem das Leben sehr viel einfacher machen. Hier gibt es zwei verschiedene zu nennen: Pablo und Canva.

Beide tun ungefähr das gleiche, wobei man bei Canva nicht nur kostenloses Bildmaterial nutzen kann, sondern auch für jeweils einen Dollar verschiedene Bilder dazu kaufen kann. Außerdem sind beim zweiten Anbieter Canva die Anzahl der möglichen Kombinationen und auswählbaren Filter sehr viel größer.

Für die weniger Anspruchsvollen Menschen reicht hier auch Pablo – ohne Registrierung kann man schnell einen Eindruck davon gewinnen, was damit möglich ist.

pablo

Blog auf WordPress.com mit eigener Domain hosten

Die Schwester meiner Freundin möchte nun auch mit einem eigenen Blog „durchstarten“ – oder sie möchte erstmal einen haben. Nun habe ich noch einige Inklusivdomains bei allinkl und daher habe ich ihr Ihre Wunschdomain registriert. Soweit, so gut. Nun habe ich aber keine Lust noch eine weitere WordPress-Instanz auf meinem Server liegen zu haben, die ich am Ende selbst aktualisieren muss und mich um Sicherheit kümmern. Blöd also. Administrator Rechte würde Sie dort eh nicht bekommen, da es sehr spannend werden könnte, wenn Sie erfährt wie man PlugIns installiert und ausprobiert.

Daher der Schritt zum Hosting auf WordPress.com. Hier gibt es verschiedene Tarife, in denen teilweise auch eine Domain enthalten ist. Der erste Tarif mit 99 Euro im Jahr ist für ein bisschen Spielen meiner Meinung nach etwas überzogen. Möchte man den Free-Tarif nutzen und eine eigene Domain hinzufügen, berechnet WordPress dafür 13 Euro im Jahr (also mehr als doppelt so viel, wie die Domain selbst kostet).

Nun musste ich den Nameserver auf WordPress umstellen, damit alles auch richtig ankommt. Netterweise übernehmen die Jungs von WP die aktuellen Records, sodass man beispielsweise einem MX-Record (für Mailserver) nicht erneut per Hand setzen muss. Schon sehr komfortabel! Allerdings ist das Problem, dass man eine Nameserver-Änderung bei All-Inkl nicht selbst durchführen kann. Also musste ich den Support kontaktieren, welcher aber selbst am Sonntag Nachmittag die Änderung noch in die Wege geleitet hatte.

All-Inkl-DNS

Auf dieser Instanz hat man dann ein Backend, welches ganz anders aussieht als das „normale“ WordPress-Backend. Am Ende ist nur der Name und ein klein wenig der Bedienung gleich. Viel hat der Code sicher nicht gemeinsam (hoffe ich zumindest). Außerdem bekommt man 3GB Speicherplatz zur Verfügung gestellt und die netten Menschen von WordPress sichern die Seite auch noch automatisch mit einem SSL-Zertifikat von Lets Encrypt – nett.

Natürlich ist man etwas eingeschränkt. So kann man keine eigenen Themes hochladen oder PlugIns installieren und es kann nichtmal Analytics angebunden werden. Aber gut – man bewegt sich ja auch in einem kostenlosen Angebot.

Dafür belaufen sich die Gesamtkosten im Jahr eben auch nur auf 13 Euro. Und man hat am Ende sogar eine SSL-Gesicherte Seite. Allein für das Zertifikat habe ich vor kurzem über 80 Dollar ausgegeben (auf 2 Jahre). Wenn man also wirklich nur bloggen möchte, ist das bestimmt ein guter Start um sich mal etwas an die Materie heran zu testen.

Gerade das Thema Sicherheit ist bei WordPress extrem groß, und wenn man sich nicht sicher ist wie alles geht, muss man eben Profis dafür bezahlen. Und dann ist man schon innerhalb von einem Monat weit über 13 Euro hinausgeschossen. Also erst einmal überlegen was man wirklich braucht, bevor man am falschen Ende Geld ausgibt und dann nichtmal in der Lage ist alles zu administrieren.

Und nun: Happy Blogging.